Donnersbergkreis Auf dem Pausenhof geht’s rund
Seit ein paar Wochen geht es auf dem Pausenhof der Albert-Schweitzer-Realschule plus in Winnweiler rund – und das im doppelten Wortsinn: Den Schülern steht ein neues Drehspielgerät zur Verfügung, das sich großer Beliebtheit erfreut. Es ist nicht die einzige Neuerung, die im Laufe der – inklusive Planung – rund einjährigen Umgestaltung des Geländes vorgenommen worden ist. Kürzlich wurden die neuen Angebote mit einer Sternwanderung eingeweiht und in einer Feierstunde offiziell „übergeben“.
Neben der „Supernova“ – so der Name der neuen Attraktion – kann die Schulgemeinschaft nun auch einen großen Fitnessraum, eine Fitnessbank und eine Sitzgelegenheit nutzen, die sich auch als „grünes Klassenzimmer“ anbietet. Realisiert werden konnte das Projekt dank der finanziellen, aber auch aktiven Unterstützung einer Vielzahl von Helfern und Spendern. Der Donnersbergkreis als Schulträger steuerte 5000 Euro zur Anschaffung der Spielgeräte bei, weiterhin gewährte er einen Zuschuss in Höhe von 5500 Euro für die Montage und den Fallschutz. Ferner haben die Schüler der Realschule plus bei einem Spendenlauf 2000 Euro erwirtschaftet (wir berichteten). Den restlichen Betrag in Höhe von 3600 Euro hat der Förderverein unter Beteiligung des Schulelternbeirats und privater Sponsoren aufgebracht. Die Verbandsgemeinde Winnweiler – ehemaliger Träger der Schule – hat zudem kostenlos Bagger und Lkw zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe der Maschinen hat Karlheinz Böhmer, Hausmeister der Schule, auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern Sträucher und Gestrüpp entfernt. Zudem hat er zirka 40 Kubikmeter Erde ausgehoben und eine große Menge an Fallschutz eingebracht. Dabei sind ihm einige Schüler freiwillig zur Hand gegangen. Jetzt ist das neu gestaltete Gelände mit einem „Festakt“ seiner Bestimmung übergeben worden. Zuvor waren die Schüler von ihren jeweiligen Wohnorten in einer Sternwanderung nach Winnweiler marschiert, wo sie dann im Pausenhof von Schulleitung, Förderverein und Schulelternbeirat mit einem Mittagessen empfangen worden sind. Alle Beteiligten waren sich beim Blick auf das Areal einig: Das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen kann sich mehr als sehen lassen. |red