Donnersbergkreis ASV setzt auf seine Heimstärke
WINNWEILER. Verbandsligist ASV Winnweiler kommt auswärts einfach nicht in die Gänge. Auch beim Tabellenletzten FSV Offenbach setzte es eine Niederlage. Es bleibt somit bei den kümmerlichen vier Punkten, die man in der Fremde geholt hat. Damit stehen die Roten vom Rauhen Weg im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Idar-Oberstein morgen, 15.45 Uhr, schon wieder unter Druck, müssen eigentlich punkten, um nicht auf den ersten möglichen Abstiegsplatz abzurutschen.
„Im Laufe der Woche habe ich mich wieder etwas abgekühlt“, beschreibt ASV-Trainer Jürgen Giehl sein Befinden nach der 1:2-Niederlage beim Schlusslicht. Und diese Beschreibung lässt erahnen, dass der Trainer nach dem Spiel alles andere als begeistert war. „Das war sehr ärgerlich, zumal wir den Gegner mit einem Sieg hätten klar distanzieren können. In der ersten Halbzeit haben wir sehr, sehr verhalten agiert, dann in einer kurzen Drangphase das zweite Tor bekommen. Am Ende kam das Aufbäumen zu spät. Der Gegner hat einfach mehr investiert“, heißt sein ernüchterndes Fazit. Weil auch die personellen Probleme immer größer werden, ist für die schwere Aufgabe gegen den Tabellenzweiten, der in den letzten elf Spielen nur einmal verloren hat, Skepsis angesagt. Zu den ohnehin schon fehlenden Vollmer, Petrusch und Orschiedt gesellt sich jetzt auch noch Alexander Matinski, und auch hinter dem Einsatz von Mittelfeldstratege Waldemar Schneider steht ein ganz dickes Fragezeichen. „Wohl eher nicht“, meint Giehl dazu. Trotzdem will Giehl die Ruhe bewahren und seinen Optimismus auf die Mannschaft übertragen. „Wir müssen die Kräfte für das Wochenende bündeln. Und dass es nur mit der richtigen Einstellung geht, hat man vor zwei Wochen gegen Fußgönheim gesehen. Wenn wir alles reinwerfen, dann ist mir nicht bange, dann können wir gegen jeden punkten.“ Er verweist darauf, dass die Defensive trotz der Niederlage in Offenbach gut funktioniert hat, und das stimmt ihn optimistisch. |bsl