Donnersbergkreis Appeltal-Reserve doppelt gefordert

Münsterappel. Einen Sieg und vier Unentschieden – die Bilanz der SG Appeltal II ist nicht gerade berauschend. Kurz vor Ostern ist das Tabellenschlusslicht der C-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord doppelt gefordert: Heute, 19 Uhr, empfängt die Mannschaft von Jens Baumsteiger die SG Münchweiler/Alsenbrück-Langmeil II. Am Samstag, 17 Uhr, gastiert sie bei der SG Steinbach/Börrstadt II.
Der letzte Liga-Sieg der SGA II – ein 2:0 bei der SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg II – liegt schon ein wenig zurück. Seit Anfang November warten die Spieler um Jens Baumsteiger auf ihren zweiten Saisonsieg. Dabei habe die Mannschaft mit dem üblichen Reserve-Problem zu kämpfen, so Baumsteiger: „Unsere erste Mannschaft hat viele Ausfälle, sodass wir da häufiger aushelfen mussten.“ Manchmal seien so nur sechs bis sieben Spieler im Training der zweiten Mannschaft, manchmal ein paar mehr. Auch wenn die „Erste“ dieser Tage pausiert, kann Baumsteiger in den beiden Nachholpartien nicht auf Unterstützung von oben hoffen. „Wir kriegen keine Spieler von der ersten Mannschaft, weil die mitten im Abstiegskampf steckt und sich auf ihr nächstes Spiel vorbereiten muss.“ Im heutigen Spiel gegen den Tabellenzwölften SG Münchweiler/Alsenbrück-Langmeil II rechnet sich der SGA-Trainer dennoch Chancen aus. „Wir haben 16 Leute beisammen. Da verspreche ich mir einiges, weil das Spiel auf Augenhöhe stattfinden wird.“ Das Hinspiel entschied Münchweiler mit 7:0 noch klar für sich. „Ich denke, dass es auch diesmal schwierig wird, aber wir haben im Vergleich zu damals die bessere Mannschaft“, zeigt sich Baumsteiger zuversichtlich. Anders sei die Lage am Samstag, wenn die SGA nach Steinbach fährt. Gegen den Tabellendritten muss Baumsteiger auf anderes Personal zurückgreifen, da einige seiner Spieler über Ostern wegfahren. Trotzdem: „Es macht unheimlich Spaß, mit der Mannschaft zu trainieren“, sagt Baumsteiger. Und auch wenn es manchmal an Kondition mangele – eines fehle seinen Spielern nicht, lobt Baumsteiger: „Das ist das Bewundernswerte, dass sie trotz der Niederlagen immer motiviert sind.“ |kth