Donnersbergkreis Anspruchsvoller Chorgesang und Akkordeon-Musik

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Ebenso anspruchsvoller wie unterhaltsamer Chorgesang, Akkordeon-Musik vom Feinsten, eine teils informative, teils witzige Moderation von Petra Lieberich und eine Doppel-Ehrung für 25 Jahre aktives Singen: Das Frühlingskonzert des MGV Alsenz hat die Zuhörer in der gut besuchten Nordpfalzhalle rundum begeistert. Kein Wunder, dass es die Gäste am Ende nicht mehr auf den Plätzen hielt: Im Stehen haben sie die populären Melodien mitgesungen und -geklatscht.

Gestaltet wurde das Programm neben den Gastgebern von Chören aus Kerzenheim und Dielkirchen sowie dem Akkordeonorchester Keiper. Letzteres hat den Abend mit dem „Concerto d’Amore“ virtuos eingeleitet. Das 25-köpfige Ensemble spielte unter Leitung von Jürgen Dorsch unter anderem das Medley „Rocky“ und „What a wonderfull world“. Auch mit der „New York Ouvertüre“, dem Hummel-Nuss-Boogie und dem „Florentiner Marsch“ stellte das Orchester sein Können unter Beweis – ein Klangkörper wie aus einem Guss und ein Garant für beste Unterhaltungsmusik. Der Männerchor 1883 aus Kerzenheim (Leitung Stefanie Burkhardt) erfreute das Publikum mit „Der Schäfer“, „Untreue“ und „Ins Wiesental gang I jetzt na“. Stürmisch gefeiert wurden auch die Lieder „Hallelujah“, „Tage wie diese“ und das „Palzlied“, das von Burkhardt bearbeitet worden war. Mit „Heimweh“ von Freddy Quinn gab es ein Liebeslied als Zugabe. Eine große musikalische Bandbreite boten auch die Sänger und Sängerinnen des Gesangvereins Dielkirchen 1858 unter der Leitung von Christa Franken. Sie brillierten mit „Tourdion“, „Frauen sind anders“ und „Rock ’n’ Roll Band“, brachten gefühlvoll „Te Quiero“ zu Gehör und zogen das Publikum mit dem Singspiel „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ und dem Satz von Christa Franken „Was wollen wir trinken“ in ihren Bann. Als Zugabe gab’s „Die schöne Isabella von Castillien“, gekonnt vorgetragen und in Szene gesetzt. Mit Bravour ist es dem Gemischten Chor Alsenz (Dirigentin Petra Lieberich) gelungen, sowohl Niveau als auch Stimmung hoch zu halten – ob mit den Weisen „Im Frühling“ oder „Träumen aus der Kinderzeit“. Ein Höhepunkt: die Präsentation des Liedes „So leb dein Leben“ (My way). Auch der Schlusspunkt des Konzertabends gehörte dem Alsenzer Chor mit „Seemann“, „Griechischer Wein“ und „Ein Stern der deinen Namen trägt“. Die vehement geforderte Zugabe folgte in Form des gemeinsam mit den Besuchern gesungenen „Klinge, Lied, lange nach“. Viele Zuhörer waren nach eigenen Aussagen vom Zauber der Musik gefangen und freuten sich auf weitere Liederabende. Hermann Schrick, erster Vorsitzender des MGV Alsenz, hatte die Gäste eingangs willkommen geheißen und abschließend allen Mitwirkenden und Helfern gedankt. Er betonte, man sei sehr froh, mit Petra Lieberich „eine junge und versierte Chorleiterin zu haben, die uns mit viel Freude und Engagement dirigiert“. Für 25 Jahre Treue zum Chorgesang wurden am Frühlingskonzert Inge und Alfred Schneider mit der silbernen Ehrennadeln ausgezeichnet. Vorgenommen hat die Ehrung Manfred Schröder als Vertreter des Kreischorverbandes Nordwestpfalz. „Es ist nie zu früh, sich dem Chorgesang zu widmen, denn es macht Spaß, mit Gleichgesinnten hobbymäßig zu singen – aber eines Tages könnte es zu spät sein. Fördern Sie Ihr Talent und treten Sie Ihrem Gesangverein bei“, sagte Schröder. (red)

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