Donnersbergkreis Allzeit bereit zur Hilfeleistung

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Beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Dielkirchen am Samstag im sehr gut gefüllten Bürgerhaus ging Wehrführer Ralf Murru auch auf das vorige Jahr und die bevorstehenden Aktivitäten für 2017 ein.

Aktuell besteht die Einheit Dielkirchen aus 25 aktiven Mitgliedern. 2017 konnten durch direkte Ansprache zehn neue Mitglieder gewonnen werden. Dies sei ein mehr als positives Zeichen und mache auch die Wehrführung sehr stolz, resümierte Murru. Gerade im Hinblick auf ständig neue Anforderungen an die Feuerwehren gelte es, die Einheit personell und ausbildungstechnisch auf einem hohen Stand zu halten und diesen ständig weiter auszubauen. 2016 konnten Sprechfunker, Fahrer und Atemschutzgeräteträger ausgebildet werden. Gerade die Möglichkeit der Heißausbildung der Atemschutzgeräteträger hob Murru hierbei als wichtigen Baustein hervor. „Man kann vieles theoretisch und trocken üben, aber wenn man im Container bei Feuer und Temperaturen von über 300 Grad sieht, wie sich ein Feuer verhält, dann ist das eine Erfahrung, die die Feuerwehrleute weiterbringt und ihnen Sicherheit und Kenntnisse vermittelt, die anders nicht annähernd zu vermitteln wären“, sagte Murru. Die Anzahl der Einsätze sei 2016 niedriger gewesen als in den Jahren zuvor, bilanzierte der Wehrführer. Insgesamt musste die Wehr elfmal zu Hilfeleistungen ausrücken. 2017 soll die Ausbildung weiter forciert werden. Vor allem soll das Üben mit Nachbarwehren sowie mit der Stützpunktwehr in Rockenhausen ausgebaut werden. Besonderen Dank richtete Wehrführer Murru an die Nachbarwehren in Katzenbach und Bayerfeld-Steckweiler, mit denen man gemeinsam den Ausrückebereich II bildet. „Hier ist das ein tolles Zusammenwirken und eine tolle Kameradschaft, ob im Einsatz oder bei Übungen“, lobte Murru. Ortsbürgermeister Ralf Mayer bedankte sich im Namen der Gemeinde bei den Feuerwehrangehörigen. „Die Bürger können stolz auf so eine Feuerwehr sein“, sagte er. Der Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Timo Blümmert, bedankte sich bei den Aktiven für die Motivation und Bereitschaft, sich für die Allgemeinheit zu engagieren und lobte ebenfalls den hohen Ausbildungsstand der Einheit in Dielkirchen. Er teilte mit, dass geplant sei, einen mobilen batteriebetriebenen Rettungssatz bei der Wehr zu stationieren, um im Falle eines Verkehrsunfalls – gerade im Bereich der B 48, aber auch darüber hinaus – schnelle Hilfe leisten zu können. Auch hier gelte es, sich die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse in Umgang und Handhabung anzueignen. Auch Michael Cullmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rockenhausen, betonte in seinem Grußwort das Engagement aller Feuerwehrangehörigen und dankte für die Bereitschaft, sich 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche für die Sicherheit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Seit kurzem gibt es in Dielkirchen auch einen Feuerwehr-Förderverein. Die allgemeine Beitrittsveranstaltung findet am Freitag, 3. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus statt. |red

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