Donnersbergkreis Aktuell: WEG-Jungforscher für Landesfinale qualifiziert

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Ein Sieg, drei zweite Plätze: Mit Erfolg haben die Nachwuchswissenschaftler des Wilhelm-Erb-Gymnasiums (WEG) Winnweiler an den Regionalentscheiden der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ teilgenommen. Das gilt allen voran für Raphael Gaedtke und Kevin Huber: Die Siebtklässler, beide keine Neulinge bei „Schüler experimentieren“, haben mit dem Bau eines Roboters zum Sortieren von Legosteinen Rang eins in der Kategorie Technik belegt und sich damit für das Landesfinale im April qualifiziert. Mit Hilfe von „Lego Mindstorms“ – dabei handelt es sich um einen programmierbaren Legostein samt Elektromotoren, Sensoren und Technik-Teilen wie Zahnräder oder Achsen – haben die beiden eine eigene Anlage konstruiert. Diese erfüllt – anders als per Kabel oder Fernsteuerung gelenkte Geräte – die Kriterien eines Roboters: Bestimmte Vorgänge und Aufgaben können auch selbstständig bewältigt werden, wenn die Maschine entsprechend programmiert worden ist. Kevin Huber und Raphael Gaedtke haben ferner den Sonderpreis für den schönsten Stand erhalten. Mit der Entwicklung einer automatisierten Softwarelösung für die Wahlen zur jährlichen Projektwoche hat Julian Hippel bei „Jugend forscht“ Platz zwei im Bereich „Arbeitswelt“ erzielt. Der Abiturient hat mittels einer Website und zweier Java-Anwendungen ein System entwickelt, das bereits im Vorjahr die frühere manuelle Auswertung der von den Schülern angegebenen Wunschprojekte ersetzt hat. Außerdem hat die Uni Mainz Hippel mit einem Sonderpreis für die kreativste Arbeit ausgezeichnet. Ebenfalls „Vizemeisterin“ wurde Ginover Bey, die in Biologie ihr Experiment zum Thema „fleischfressende Pflanzen“ aus dem letztjährigen Wettbewerb erweitert hat. Dabei hat die Abiturientin untersucht, wie sich das Anlegen verschiedener elektrischer Spannungen und der Säure-Grad von Lösungen auf den Schließmechanismus von Venusfliegenfalle und Sonnentau auswirken. Mit der 2015 eröffneten Shopping-Mall „K in Lautern“ hat sich Laura Feller (ebenfalls Jahrgangsstufe 13) in Geo- und Raumwissenschaften beschäftigt. Dabei ist sie zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ziele einer Revitalisierung und Modernisierung der Kaiserslauterer Innenstadt durch das Projekt erreicht worden sind. Auch Laura Feller belegte einen zweiten Platz, hat zudem einen Sonderpreis der Handwerkskammer Trier eingeheimst. |kra

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