Donnersbergkreis Aktuell: Von Vermisstem nach wie vor keine Spur

Die Suche nach dem vermissten Andreas Werschnitzky aus Rockenhausen dauert weiterhin an, so die Polizei. Der 52-Jährige wurde zuletzt am 27. Januar um 8.30 Uhr in Rockenhausen gesehen. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen sowie zahlreichen Hinweisen fehlt von dem Mann nach wie vor jede Spur. Am Freitag suchten die Ermittler im Raum Falkenstein mit einem Personenspürhund nach neuen Spuren – ohne Ergebnis. Am Sonntag war eine zehnköpfige Gruppe von Mountainbikern in fünf Zweierteams zur Suche im Wald rund um den Donnersberg unterwegs. Auch das blieb ohne Erfolg. In Gesprächen mit Wanderern und Spaziergängern erfuhren die Biker, dass die durch die Öffentlichkeitsarbeit bereits sensibilisiert waren. Die Polizei dankt den Bikern und den Hinweisgebern und bittet gleichzeitig weiterhin um Unterstützung der Bevölkerung: Wer hat den Vermissten seit Freitag gesehen oder kann Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort machen? Wer hat das unten abgebildete Fahrrad der Marke Cube in den letzten Tagen gesehen? Wer hat im Wald um Rockenhausen andere verdächtige Beobachtungen gemacht, wie etwa verlorene Gegenstände? Hinweise an die Polizei in Rockenhausen, Telefon: 06361 917-0. Das zweite „Rokino“ für dieses Jahr wartet am kommenden Freitag, 10. Februar, mit einer Besonderheit auf: Vor dem eigentlichen Film gibt es im Roten Saal der Donnersberghalle Live-Musik mit Kenny Legendre. Der Musiker ist Mitglied im „Team 4“ der Standortentwicklung, das die Kinoabende organisiert. In dem etwa einstündigen Konzert präsentiert Legendre beliebte Songs von Cat Stevens aus dem später gezeigten Film-Klassiker. Um 21 Uhr beginnt dann der traurig-schöne Kultfilm aus dem Jahr 1971, dessen Titel die Veranstalter aus vertragsrechtlichen Gründen nicht nennen dürfen. So viel verraten sie aber schon: Die schwarze Komödie erzählt die skurrile Geschichte eines ungleichen Paares. Ein 18-jähriger Junge ohne Interesse am Leben unternimmt unzählige Scheinselbstmorde. Seine gefühlskalte Mutter schickt ihn zum Psychiater, will ihn ständig verkuppeln. Auf einer seiner häufigen Beerdigungsbesuche lernt der junge Mann eine 80-jährige rüstige Rentnerin kennen. Durch ihre unkonventionelle Art, ihre gemeinsamen Abenteuer schenkt sie ihm Lebensfreude. Es entsteht Freundschaft, die sich zur zarten Liebesbeziehung entwickelt. Der Film ist freigegeben ab zwölf Jahren. Einlass ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. „Team 4“ hält unter anderem frisch zubereitetes Popcorn und Käse-Salami-Variationen bereit. |red