Donnersbergkreis Aktuell: Vierer-Gruppe greift Taxifahrer an

«BOLANDEN.» Noch keine neuen Informationen hatte die Kirchheimbolander Polizei gestern zum Angriff auf einen Taxifahrer, der sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Bushaltestelle am Weierhöfer Kreisel ereignet hatte. Gegen 3.55 Uhr hatten dort Unbekannte unvermittelt die Türen des Pkw aufgerissen und mehrfach auf den Mann eingeschlagen, der dabei leicht verletzt wurde. Laut Polizei handelte es sich dabei um eine aus einer Frau und drei Männern bestehende Gruppe, die danach unerkannt flüchtete. Über eventuelle Beute sagt der Polizeibericht nichts. Auch zur Nachfrage, ob das Taxi zu dieser ungewöhnlichen Zeit möglicherweise an die recht einsame Stelle gerufen worden war, und ob einige Anhaltspunkte zu den flüchtigen Tätern vorliegen, gab es gestern noch keine Auskunft bei der Polizei. Dies sei Sache weiterer Ermittlungen, hieß es. Die Nabu-Kreisgruppe hat jetzt ihre Bilanz der Frühjahrs-Kranichzüge vorgelegt. „Das war eine Enttäuschung für die vielen Kranichfreunde im Donnersbergkreis. Schon wieder so ein schwacher Kranichdurchzug. In sieben Wochen flogen nur rund 3200 Kraniche über die Donnersberg-Region hinweg. Es hatte keine große Welle mit Tausenden von Durchzüglern gegeben.“ So lautet das Fazit von Adolf Stauffer von der Nabu-Kranichmeldezentrale in Winnweiler. Die ersten 25 Kraniche ließen sich als Vorboten schon am 20. Januar in Steinbach hören und sehen. Die geringe Anzahl sollte typisch für den diesjährigen Heimzug werden. Von allen gemeldeten Flügen umfasste etwa die Hälfte weniger als 50 Tiere. Die Freude der Beobachter in 37 Orten währte nicht lange: Schnell war alles vorbei. Die letzten Kraniche lärmten am 12. März über Steinbach. Die meisten Kraniche an einem Tag, etwa 700, wurden am 29. Januar in 15 und am 12. Februar in sieben Orten gezählt. Ganz aus dem Rahmen fiel der 7. März, als in Mörsfeld rund 500 „Vögel des Glücks“ in zwei Stunden registriert wurden. Wie Stauffer betont, sei den Vogelkundlern der Nabu-Kreisgruppe bekannt, dass diese Zugvögel bei ihrem Heimflug andere Wege nähmen, bevorzugt den Mosel-Zugweg. „Aber warum sie dieses Mal den Donnersberg so links liegen ließen, ist doch nicht zu erklären“, so Stauffer. Nun sei höchstens noch mit einzelnen Zügen zu rechnen.