Donnersbergkreis Aktuell: ISP feiert Spatenstich im Gewerbegebiet

Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Winnweilerer Firma ISP Massivbau im Gewerbegebiet Börrstadt vergangene Woche einen weiteren Schritt in Richtung Bau eines Verwaltungsgebäudes und Musterhaus-Parks gemacht. ISP-Eigentümer und Geschäftsführer Izja Spahiu erklärte, dies sei ein besonderer Tag für ihn und die Unternehmensgruppe. Er dankte VG-Bürgermeister Rudolf Jacob sowie Ortsbürgermeister Martin Fattler. Zwar befinde sich der Bauantrag noch in der Genehmigungsphase, so Spahiu, man wollte aber das gute Wetter nutzen, um den Beginn einer neuen erfolgreichen Phase des Unternehmens zu begehen. VG-Bürgermeister Jacob sagte, er freue sich, „dass ich die ISP Unternehmensgruppe in der Verbandsgemeinde Winnweiler halten konnte“. Ursprünglich hatte die Firma eine Sitzverlegung nach Kaiserslautern erwogen. Auch Ortschef Fattler zeigte sich über den Fortschritt im Börrstadter Gewerbegebiet erfreut. Lange hatte das vor rund 30 Jahren erschlossene Gelände brach gelegen. 2009 wurde auf einem Großteil der Fläche eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Zuletzt war bekannt geworden, dass ISP ein 9000 Quadratmeter großes Areal der Ortsgemeinde gekauft hatte und den Sitz dorthin verlegen wolle. Die ISP Massivbau GmbH ist regional und überregional tätig und beschäftigt 21 Mitarbeiter. Sie realisiert schlüsselfertige Gebäude, ist aber auch in den Bereichen Umbau und Altbausanierung, Putz- und Stuckarbeiten sowie Wärmeverbundsystem und Dachdeckerarbeiten tätig. Die neu formierte VG-Kita-Rok hat am Standort Gundersweiler mit „Carusos“ ihre erste, offizielle Zertifizierung erhalten. Damit erfüllen mit Seelen und Bisterschied (Auszeichnungen 2015) weiterhin drei Standorte der VG-Kita-Rok die musikalischen Qualitätsstandards. Carusos, eine bundesweite Initiative des Deutschen Chorverbands, fördert das kindgerechte Singen in Kitas. Nach gelungener Prüfung vor der Vertreterin des Deutschen Chorverbandes, Gudrun Scherrer, erhielt der Kindergarten Gundersweiler (Kigagu) die erste, pfälzische Folge-Zertifizierung – vor drei Jahren war der Kigagu erstmals ausgezeichnet worden. Scherrer lobte das „engagierte Erziehungspersonal, das wertvolle, musikalische Grundlagen legt“. Dabei galt ihr Hauptaugenmerk, dass sich jedes Kind mit seiner eigenen Stimme musikalisch einbringen kann und sich wertgeschätzt fühlt. Zur Präsentation hatte Kigagu-Erzieher Marco Spindler die Kinder musikalisch auf Hochtouren gebracht. Sie hatten keine Mühe, die Kriterien – etwa Singen in kindgerechter Höhe, vielfältige und altersgemäße Liedauswahl – zu erfüllen.