Donnersbergkreis aktuell: Fördermittel für zehn Maßnahmen

Für zehn Maßnahmen im Donnersbergkreis sind vom Innenministerium Fördermittel in Höhe von 1.317.000 Euro aus dem Investitionsstock bewilligt worden. Der größte Einzelposten ist die Sanierung der Mehrzweckhalle in Marnheim, die mit 517.000 Euro gefördert wird. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten bei dieser Maßnahme belaufen sich auf 861.900 Euro. Der zweitgrößte Einzelposten betrifft den Ausbau der städtischen Straßen in Rockenhausen. Die Zuwendung beträgt 325.000 Euro bei förderfähigen Gesamtkosten von 1.292.000 Euro. Weithin bewilligt: •Sanierung der Leichenhalle in Ruppertsecken; Zuwendung: 36.000 Euro, Gesamtkosten: 59.600 Euro; •Gestaltung des Platzes am Feuerwehrgerätehaus (Nachbewilligung) in Imsbach; Zuwendung: 31.000 Euro, Gesamtkosten: 52.000 Euro; •Sanierung der Gemeindehalle in Winnweiler/Alsenbrück-Langmeil, Zuwendung: 204.000 Euro, Gesamtkosten: 330.715 Euro; •Sanierung der Alsenzbrücke in Alsenz, Zuwendung: 69.000 Euro, Gesamtkosten: 115.678 Euro; •Sanierung der Dorfgemeinschaftshalle in Niederhausen, Zuwendung: 29.000 Euro, Gesamtkosten: 48.000 Euro; •Ausbau der Moschellandsbergstraße in Obermoschel, Zuwendung: 24.000 Euro, Gesamtkosten: 40.110 Euro; •Ausbau von Ortsstraßen in Dannenfels, Zuwendung: 62.000 Euro, Gesamtkosten: 234.000 Euro; •Sanierung der Stützwand am Bürgerhaus in Unkenbach, Zuwendung: 20.000 Euro, Gesamtkosten: 32.880 Euro. Die Integrationsbeauftragte des Donnersbergkreises, Jaqueline Rauschkolb, kündigt für die Interkulturellen Wochen im September eine Fotoausstellung an. Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ sollen Bilder von Menschen mit Migrationshintergrund gezeigt werden, die hier eine neue Heimat fanden. Bei der Ausstellung sollen Migranten mit Porträts und erklärenden Texten selbst zu Wort kommen; ob Flüchtlinge, Heimatvertriebene, „Gastarbeiter“ der ersten und zweiten Generation oder politisch wie religiös Verfolgte aus aller Welt. Bis zum 1. Juni können Fotos eingereicht werden, die Geschichten vom Neuanfang erzählen. Gefragt sind hier Motive vom Arbeitsplatz, mit Familie, an einem Lieblingsort, beim Hobby... Ältere Fotos können Hintergründe der Zuwanderung verstehbar machen. Zur Intension erklärt Rauschkolb: „Wir wollen mit der Ausstellung ein klares Zeichen setzen für eine offene Gesellschaft in einem internationalen Landkreis.“ Wer mitmachen möchte, kann sich per Email an die Integrationsbeauftragte wenden: jrauschkolb@donnersberg.de und Fotos einsenden. Erwünscht sind Digitalbilder im jpg-Format in einer Mindestqualität von 3720 x 2790 Pixel. Von den Porträtierten muss das Einverständnis zur Veröffentlichung beigefügt werden. Wer Fotos einreicht, überträgt die Nutzungsrechte.