Donnersbergkreis Aktuell: Ein Tag mit den Luftrettern von „Air Rescue Pfalz“
«Sembach.» Unerwartbares und Anspruchsvolles kommen bei diesem Job zusammen: Seit Oktober ist in Sembach ein Intensivtransport- und Rettungshubschrauber der Johanniter-Luftrettung stationiert, der durchschnittlich zwei bis drei Einsätze am Tag fliegt (wir berichteten mehrfach). RHEINPFALZ-Redakteur Benjamin Ginkel hat einen Tag lang ein Team der „Air Rescue Pfalz“ begleitet und war mit Notarzt Marc Kumpch (unser Bild), Notfallsanitäter Peter Ziepser und Pilot Thomas Möstl über der Westpfalz unterwegs. Lokalseite 5 Sprengstoff-Spezialisten des Landeskriminalamtes waren am Mittwochnachmittag auf einem Gelände in Münchweiler im Einsatz. Grund: Dort waren bei Aufräumarbeiten zwei Stangen – nach Polizeiangaben mutmaßlich Dynamit – gefunden worden. Die Ermittlungen haben ergeben, dass diese einem mittlerweile verstorbenen Inhaber eines Bauunternehmens gehörten. Dieser habe den Sprengstoff legal besessen, so die Polizei. Die LKA-Mitarbeiter hätten das Dynamit „fachgerecht und kontrolliert“ abgebrannt. Dabei hat die Winnweilerer Stützpunktwehr Brandschutz geleistet. Timo Schneider, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Donnersberg, wird neuer hauptamtlicher Vorstand bei der Lebenshilfe Kusel. Das hat der Lebenshilfe-Aufsichtsrat am Mittwochabend beschlossen. Der 42-Jährige aus Hütschenhausen wird seinen Dienst in Kusel bereits am 1. April antreten. Schneider ist gelernter Pädagoge und Betriebswirt. „Es fällt mir schwer hier zu gehen, weil wir viel aufgebaut haben. Aber mein Urberuf ist Pädagoge und es gibt nicht oft solche Chancen. Da wollte ich zugreifen“, sagte Schneider gestern der RHEINPFALZ. Er verlasse das Rote Kreuz auch keinesfalls im Groll, arbeite sehr gut mit Vorstand Martin Moser zusammen und habe das auch mit Mosers Vorgänger Michael Ruther getan. Schneider hatte den Posten des DRK-Geschäftsführers am 1. Januar des Vorjahres übernommen, war zuvor als Geschäftsführer beim Diakonischen Werk Altenkirchen im Westerwald tätig. Die Neubesetzung der Stelle in Kusel war notwendig geworden, weil das Arbeitsverhältnis des vorherigen Geschäftsführers nach einem Gerichtstermin zum Jahresende 2018 geendet hatte. „Ziel der Lebenshilfe ist es, dass die Menschen mit Behinderung selbstständig am Leben teilnehmen können. Das soll wieder mehr in den Vordergrund gestellt werden“, sagt Schneider. Ein Vorteil der neuen Aufgabe ist für ihn auch die räumliche Nähe seines Wohnorts Hütschenhausen im Landkreis Kaiserslautern zu Kusel.