Handball Abschied bei der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim

Das letzte Mal bei einem Heimspiel als Trainer an der Seitenlinie: Johannes Finck (Mitte).
Das letzte Mal bei einem Heimspiel als Trainer an der Seitenlinie: Johannes Finck (Mitte).

Der geplante Doppelspieltag von Herren und Damen muss leider ausfallen. Die Herren verabschieden sich von der Oberliga und von ihrem Coach.

Eigentlich wollten sich die beiden Aktiventeams der Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim beim letzten Heimspieltag der Saison gemeinsam von ihren Fans verabschieden. Da der SC Bobenheim-Roxheim am Sonntag aber keine spielfähige Frauen-Mannschaft hat, baten sie um eine Verlegung der Partie auf den 1. April. Die Oberligaherren empfangen am Sonntag wie geplant die TG Waldsee. Anpfiff ist um 18 Uhr im Schulzentrum Eisenberg.

Nach fast drei Jahrzehnten auf der Bank wird es am Sonntag das letzte Mal sein, dass Johannes Finck seine „Nordpfälzer Wölfe“ bei einem Heimspiel als Trainer begleitet. Die Voraussetzungen, um dabei als Sieger vom Feld zu gehen, sind eher schlecht. „Im Mittelpunkt steht eher die Frage, wer überhaupt spielen kann“, verrät Finck. Kranke, verletzte und angeschlagene Spieler hat die HR zuhauf zu beklagen. Finck weiß: „Ohne, dass die A-Jugendlichen aushelfen, wird es schwierig.“

Sportliche Entscheidungen sind schon gefallen

Sportlich sind für die „Wölfe“ ohnehin schon alle Entscheidungen gefallen. Platz zehn in der Oberliga ist fix. Nächste Saison tritt die HR in der Verbandsliga Rheinhessen Pfalz an. Schon nach der Hinrunde rief Finck die restlichen Spiele zur Vorbereitung auf die neue Saison aus und übergab Stück für Stück auf der Bank die Verantwortung an Dimitri Kerber, der ihn beerben wird. „Wir werden an unserem Ausbildungsschwerpunkt Abwehr festhalten. Die erste und zweite Welle müssen wir lernen, besser zu verteidigen. Die Aufgaben im Rückzugsverhalten müssen von allen wahrgenommen werden“ gibt Finck seinem Team einen klaren Auftrag mit.

Auch im gebundenen Spiel fehlt Finck noch die Körperlichkeit. Das sind Prozesse, die Zeit brauchen und um die sich Dimitri Kerber sicherlich weiter kümmern wird. Gelingt es der HR, ihre gestellten Aufgaben zu lösen, ist Finck optimistisch: „Wenn wir uns da verbessern, wird es gegen Waldsee ein gutes Spiel werden.“ Es wäre Finck auf jeden Fall zu gönnen, sich mit einem Sieg im letzten Heimspiel von den Fans verabschieden zu können.

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