Donnersbergkreis 7000 Heimkehrer

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Recht vielversprechend hatte die Rückkehr der Kraniche im Februar begonnen. An den ersten beiden Tagen flogen rund 3500 Vögel über die Donnersberg-Region hinweg. In den nächsten Tagen kamen täglich nur wenige hundert nach. Insgesamt waren es knapp 7000 Heimkehrer, die in 37 Dörfern und Städten gesehen und gehört wurden.

Mit rund 500 Kranichen wurden über Gundersweiler besonders viele gezählt. Die Reiselust im Sammelplatz muss jedoch nicht allzu groß gewesen sein, denn richtig große Züge von 200 und mehr Vögeln waren nicht dabei. Auch die vielen kleinen Züge von weniger als 50 eiligen Wanderern nach Norden weisen darauf hin, teilt die Nabu-Kreisgruppe mit. Jedes Frühjahr kommt nur ein kleiner Teil der Durchzügler aus dem Herbst zurück. Das erklären die Vogelkundler der Nabu-Kreisgruppe so: „Im Frühling fliegen die Kraniche andere Wege. Die Hauptzugstraße verläuft entlang der Mosel, wo jedes Jahr einige zehntausend registriert werden. Außerdem fliegen die Vögel in dieser Jahreszeit so hoch, dass sie nicht gehört und nicht gesehen werden.“ Keine Regel ohne Ausnahme: Nach Aufzeichnungen der Kranich-Meldezentrale der Nabu-Kreisgruppe in Winnweiler zog am 27. Februar 2011 eine riesige Welle von rund 27.000 Kranichen in wenigen Stunden über den Donnersbergkreis. In diesem Frühjahr gab’s für die vielen Kranichfreunde im Landkreis einen schwachen Trost: Die Beobachtungen in 37 Orten waren weit gestreut, sodass viele sich am Flugkeil und dem Trompeten erfreuen konnten. Und wer weiß, wie es im kommenden Herbst am Donnersberg aussieht?

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