Bad Dürkheim / Grünstadt Wegen Wurstmarkt: Bahn verschiebt Baustelle
Die Deutsche Bahn verschiebt die ursprünglich in der ersten Hälfte des Wurstmarkts geplante Baustelle bei Grünstadt. Das sagten Vertreter der für die Infrastruktur zuständigen Gesellschaft DB Infrago bei einer vom Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd einberufenen Besprechung. Die Terminierung hatte für großen Ärger gesorgt. Landtagsabgeordneter Markus Wolf und Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (beide CDU) hatten scharfe Kritik geübt.
„Aus unserer Sicht hat das Ergebnis zwei positive Auswirkungen“, heißt es in einer am Freitag verschickten Mitteilung des Zweckverbands (ZÖPNV): „Bad Dürkheim ist während des Wurstmarktes auf der Schiene zumindest von zwei Seiten her uneingeschränkt erreichbar.“ Aus Richtung Frankenthal beziehungsweise Grünstadt über Freinsheim sowie über die Strecke der Rhein-Haardtbahn.
Nur zwischen Deidesheim und Bad Dürkheim müssen wegen der Sanierung des Bahndamms Busse fahren. Der ZÖPNV hat die DB Regio mit der Prüfung eines umfangreichen Ersatzverkehrs beauftragt, der in Bezug auf die Platzkapazitäten dem des sonst üblichen Bahnverkehrs entspricht. Das Ergebnis der Abfrage soll in Kürze vorliegen.
Mit dem Verzicht auf die Baumaßnahme bei Grünstadt seien zudem die Chancen gestiegen, die für den Wurstmarkt notwendigen Kapazitäten zwischen Deidesheim und Bad Dürkheim bereit stellen zu können, weil für den Verkehr Richtung Grünstadt nun keine Busse benötigt werden.