Wurstmarkt Was hat es mit dem Dubbeglas auf sich?
Und wer hat’s erfunden – dieses zum Kultglas gewordene Trinkgefäß? Nein, es waren ausnahmsweise mal nicht die Schweizer, sondern die Dürkheimer! So besagt es zumindest eine Legende.
Damit den Pfälzer Metzgern beim geselligen Beisammensein aufgrund der stets leicht fettigen Finger die Gläser nicht aus der Hand rutschen, entstand die Idee mit den kleinen Vertiefungen im Glas. Diese helfen nämlich ungemein bei der Hand-Trink-Koordination, weil das Dubbeglas einfach gut zu halten ist.
Und wo genau soll man auf diese „Dubbe“-Idee gekommen sein? Auf dem Wurstmarkt natürlich. Dazu würde auch folgender Fakt passen: Ein gängiges Wurstmarkt-Dubbeglas hat 36 Dubbe – außer es ist ein altes Glas. Und wie viele Schubkarchstände stehen auf dem Wurstmarkt? 36! Zufall? Man weiß es nicht. Ebenso bleibt die Frage offen, ob das mit der Entstehungsgeschichte des Dubbeglases stimmt. Doch zumindest auf dem Wurstmarkt sollte man es vermeiden, eine Grundsatzdiskussion darüber zu beginnen.



