Bad Dürkheim RHEINPFALZ Plus Artikel Vom Hockeyplatz in die Staatskanzlei: Nina Weise startet in Mainz

Nina Weise trug das Trikot des Dürkheimer Hockeyclubs, hier trifft sie im Spiel gegen den TFC Ludwigshafen.
Nina Weise trug das Trikot des Dürkheimer Hockeyclubs, hier trifft sie im Spiel gegen den TFC Ludwigshafen.

Nach Stationen in Berlin und Stuttgart führt der Weg der früheren DHC-Spielerin an die Spitze der Regierungskommunikation.

Für die Landesregierung des neuen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder (CDU) spricht eine junge Frau, deren Heimat Bad Dürkheim ist und die in ihrer Jugend erfolgreich im Hockeyteam war: Nina Weise, 26 Jahre, ist seit Montag Regierungssprecherin und damit politische Beamtin in der Staatskanzlei in Mainz.

Nina Weise ist jetzt Regierungssprecherin.
Nina Weise ist jetzt Regierungssprecherin.

Vor gut acht Monaten kehrte sie aus Berlin nach Rheinland-Pfalz zurück. Kurz vor der ganz heißen Phase des Wahlkampfs wurde sie Leiterin der Kommunikation im CDU-Landesverband und verantwortete in dieser Rolle auch die Öffentlichkeitsarbeit für Schnieder als Spitzenkandidaten. Davor hat sie unter anderem im Bundestagsbüro des Dürkheimer Abgeordneten Johannes Steiniger gearbeitet, der zugleich Generalsekretär der Landes-CDU ist.

Oberstufe am WHG verbracht

Bis zur 10. Klasse besuchte Nina Weise das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern. Diesen weiten Schulweg hat sie auf sich genommen, weil es die nächstgelegene Schule war, an der Begabte die Mittelstufe verkürzen können. So hat sie das neunte Schuljahr übersprungen. Bevor sie zur Oberstufe an das WHG, das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim, wechselte, verbrachte sie ein Jahr in Australien.

Mit ihrer Heimatstadt verbindet sie auch die Zeit beim Dürkheimer Hockeyclub (DHC), und da hat indirekt ihre politische Sozialisation bei der CDU begonnen. Als sie mit dem DHC zur Deutschen Hallenmeisterschaft in Berlin war, stand ein Besuch beim Wahlkreisabgeordneten Steiniger auf dem Programm. Das Paul-Löbe-Haus, in dem die Abgeordnetenbüros untergebracht sind, habe sie sehr beeindruckt.

Später, nach dem Abitur und als Studentin der Fächer Werbung und Marktkommunikation in Stuttgart, habe sie zu Steiniger Kontakt aufgenommen und sich als DHC-Mitglied in Erinnerung gebracht. Dort hat sie ein Praktikum gemacht, nach dem Bachelor-Abschluss arbeitete sie zunächst für eine PR-Agentur, dann für Steiniger in Berlin.

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