Gönnheim
Gönnheimer Neujahrsempfang: Mit Optimismus ins neue Jahr
Meinhardt bedankte sich bei Peter Fleischer (FWG), dem ehemaligen Bürgermeister von Friedelsheim, für die gute Zusammenarbeit. Er hoffte, dass es in diesem Sinne mit der neuen Bürgermeisterin Anja Bletzer (FWG) weitergehe. Die 84,1 Prozent der Wählerstimmen für ihn als Bürgermeister bei den Kommunalwahlen machten ihn stolz, gestand Meinhardt. Er schilderte die Arbeit im Gönnheimer Gemeinderat als rein themenorientiert. Es gebe nichts, was sich in einer Diskussion nicht klären ließe, betonte er. Im Rat sei man um eine „moderate Steuerpolitik“ bemüht. 468.000 Euro standen Gönnheim 2024 für eigene Vorhaben zur Verfügung, davon flossen 200.000 Euro in Unterhalt und Erweiterung der mit Friedelsheim gemeinsamen Kita, es blieben 268.000 Euro für freiwillige Leistungen, wie zum Beispiel die Gemeindebibliothek und die örtlichen Grünanlagen.
Als Bürgermeister freute er sich darüber, dass sich einige neue Gemeinschaften gebildet haben, die sich im Dorf engagieren. Ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt war in seinen Augen auch die letztjährige Kerwe. Sie hätte beinahe abgesagt werden müssen, bevor sie dann doch dank einiger engagierter Gönnheimer gerettet wurde.
Viel Arbeit im Hintergrund
Mit dem neuen Jahr ist der neue, zeitgemäße Internetauftritt der Gemeinde an den Start gegangen. Meinhardt dankte den Machern – in der Hauptsache Rosemarie Holderried und Burkhard Laudenbach – für ihre Arbeit. Die Wein- und Kulturtage waren auch 2024 wieder ein Besuchermagnet. Man könne gar nicht beschreiben, wie viel Arbeit im Hintergrund dafür geleistet werden müsse, verdeutlichte der Ortschef, die Fäden liefen alle bei Heike Ditrich zusammen.
Am 20. Januar werden die Bauarbeiten in der Bismarckstraße fortgesetzt, kündigte er an. Beim Thema Windenergie ist noch nichts entschieden. Mit jetzt 168 Plätzen in der erweiterten Kita, angefangen von der Krippe bis zum Hort, sind noch Kapazitäten frei, die mit Blick auf das Friedelsheimer Neubaugebiet „Schlossgarten/Waltershöhe“ auch gebraucht werden. Mit der Erinnerung an den wunderbaren Empfang für die neue Deutsche Weinkönigin Charlotte Weihl am Abend ihrer Wahl schloss Meinhardt seine Neujahrsrede. Der 2024er-Jahrgang war sowohl arbeitsintensiv als auch anspruchsvoll, berichtete Charlotte. Es sei viel Fleißarbeit von den Winzern gefordert gewesen, aber jetzt könnten sich die Weintrinker auf einen frischen, lebendigen Weinjahrgang freuen.
„Mit Pessimismus lässt sich keine Zukunft machen“, meinte der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Wachenheim, Rene Breier (SPD), der den erkrankten VG-Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) vertrat. Aber nur mit einer ausreichenden finanziellen Ausstattung könnten die Gemeinden ihren Aufgaben gerecht werden, betonte er und bedankte sich für die „ausgezeichnete Zusammenarbeit“ mit Gönnheim in der Verbandsgemeinde.