Bad Dürkheim
Für den guten Zweck: Zufriedene Teilnehmer beim RHEINPFALZ-Benefizlauf – Mit Bildergalerie
Für viele Läufer ist die Benfizveranstaltung immer wieder eine willkommene Gelegenheit, mit Gleichgesinnten, Freunden und Bekannten ins Gespräch zu kommen und ein paar gemeinsame Runden zu drehen. Bereits seit dem 1. September konnten Läuferinnen und Läufer auf der etwa 670 Meter langen Runde die gesunde Luft an der Saline genießen und dabei Sponsoren- und Spendengelder sammeln. „Im vergangenen Jahr sind etwa 18.500 Euro in die Spendenkasse geflossen und wir haben damit in den vergangenen zehn Jahren fast die Marke von 150.000 Euro geknackt“, berichtet Orga-Chef Peter Spengler.
Wie in der Vergangenheit werden die Spenden auch diesmal an gemeinnützige Vereine ausgeschüttet. „In diesem Jahr werden die Spendengelder an die Lebenshilfe, das Mehrgenerationenhaus und den Diakonissenverein, die neben der RHEINPFALZ den Lauf organisieren, gehen“, berichtet Spengler, ehemaliger Leiter der RHEINPFALZ-Lokalredaktion Bad Dürkeim. Zusätzlich werden der Freundeskreis Omega, also der Förderverein der Hospiz- und Palliativstation, und weitere Empfänger bedacht, über die noch beraten wird.
Bewegung nach Wurstmarkt-Zeit willkommen
Nicht nur als Schirmherrin und Sponsorin, sondern auch als Aktive im 25-köpfigen Team der Stadt gibt Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt (CDU) eine gute Figur ab. Nach sechs Runden muss sie im Laufdress zur Eröffnungsfeier der Dauerausstellung zum 77. Geburtstag der Grawler im Stadtmuseum eilen. „Ich bin zwar eher eine Schwimmerin, aber für einen guten Zweck ziehe ich auch gern die Laufschuhe an“, sagt Bauernschmitt und spricht von einer „schönen Veranstaltung der Stadt vor einer tollen Kulisse“, die zusätzlich noch den Teamgedanken fördere.
Der Beigeordnete und Lions-Club-Präsident Claudius Güther (CDU), der im Stadt-Shirt und später auch im Lions-Club-Dress zehn Runden absolviert, spricht von einem „tollen Event“, bei dem Dürkheim zusammen komme. „Nach der Wurstmarkt-Zeit ist es ganz gut, sich mal wieder sportlich zu betätigen“, erklärt Güther lachend. Laufbegleiter Udo Bischoff, einer der Miteigentümer der Kaffee-Rösterei Düka, bringt es auf zwölf Runden. „Als lokales Unternehmen laufen wir hier gerne mit, und es ist auch schön, Bekannte und Freunde zu treffen, mit denen man ins Gespräch kommen kann“, sagt Bischoff.
Ältester Läufer liefert 25 Runden
Horst Konzok (69), ehemaliger Sportchef der RHEINPFALZ und FCK-Berichterstatter, der als geübter Läufer gilt, hat schon mehrfach am Benefiz-Lauf teilgenommen. „Heute bin ich zehn Runden gelaufen. Zwei mit meiner Frau, drei mit einem Kollegen und fünf allein. Das waren die schnellsten Runden“, sagt er augenzwinkernd. Die Basis seines Erfolges sei die gute Ernährung durch seine Frau. Sven Stiegler, der die Teilnehmer an der Laufstrecke mit Getränken, Obst und anderen Energiespendern versorgt, konnte als Vorstandsmitglied des Lauftreffs LC Bad Dürkheim 30 Läufer ermuntern mitzulaufen. „Ich komme hier mit meinen Kunden ins Gespräch und kann ihnen heute etwas zurückgeben“, sagt Stiegler.
Ältester Teilnehmer im Läuferfeld ist Ludwig Mesel, der nach seinen 25 Runden immer noch einen beneidenswert fitten Eindruck macht. „Ich laufe täglich meine Runden durch die Weinberge. Das hält fit und kann ich nur jedem empfehlen“, sagt der 90-Jährige verschmitzt lächelnd. Spitzenläufer des Tages ist der 40-jährige Jan Röhl von der Stadtverwaltung: Er hat 40 Runden, was etwa einer Laufstrecke von 27 Kilometern entspricht, in den Beinen.
Im Kinderwagen auf der Strecke dabei
Auch bei der Jugend findet der RHEINPFALZ-Benefizlauf regen Zuspruch, denn auf der Strecke kann man viele Schülerinnen und Schüler beobachten. „Das war heute wieder voll gut und hat wie im letzten Jahr super Spaß gemacht“, findet die zwölfjährige Wachenheimerin Livia. Nach zwölf Runden ist für sie jedoch Schluss, denn sie muss als Torhüterin des Dürkheimer HC nach Alzey fahren. Bei den ganz jungen Nachwuchskräften weiß die acht Monate alte Paula mit zwei im Kinderwagen geschobenen Runden zu überzeugen. Sie gehört mit ihren Eltern zum Team „Huwa“ der Kardiologischen Schwerpunktpraxis Huf und Wagner, das mit insgesamt 25 Teilnehmern eine schlagkräftige Mannschaft an den Start schickt.