Bad Dürkheim Barock bis Moderne
as Jahresprogramm der Wachenheimer Serenade beginnt am 4. Februar in der Ludwigskapelle mit „Wir bitten zum Tanz – tänzerische Musik von Bach bis Piazzolla“ mit dem Ensemble Trio op. 171, das schon seit Studienzeiten zusammen musiziert. Sein besonderes Anliegen ist es, verschiedene Stile vom Barock bis zur Moderne miteinander in Beziehung zu setzen. Das Celloquartett der Deutschen Staatsphilharmonie bietet am 18. März im Weingut Bürklin-Wolf einen unterhaltsamen Abend mit Werken von Bach, Vivaldi und Gershwin. An gleicher Stelle ist am 6. Mai das Chiarina Quartett zu hören, wenn es sich mit Simon Bernstein, dem Solopauker der Staatsphilharmonie, zusammenschließt. Unumstrittener Höhepunkt ist am 15. Juli das große Sommerkonzert mit dem Orchester La Palatina Nova und der Sopranistin Ruth Ziesak, bei schönem Wetter als Open-Air-Veranstaltung ebenfalls im Weingut Bürklin Wolf. Am 15. September ist das Ensemble Passo Avanti in der Sektkellerei Schloss Wachenheim zu Gast mit Werken von Mozart, Bach, Händel und Verdi, die die Musiker unter dem Titel „Finest Blend – Kammermusik. unlimited“ präsentieren. Das Trio Rafale ist ein junges Kammermusik-Ensemble aus der Schweiz, das mehrfach mit internationalen ersten Preisen ausgezeichnet wurde und am 7. Oktober im Weingut Bürklin-Wolf auftritt. Brass-Surround, das Bläserensemble der Musikhochschule Karlsruhe, kommt am 2. Dezember in die protestantische Kirche in Wachenheim und spielt Werke zur Einstimmung auf die Adventszeit. ie Reihe Von-Busch-Hof Konzertant wird am 6. Januar mit dem Neujahrskonzert des Schellack-Orchesters fortgesetzt, das mit der authentischen Klangfarbe der großen Tanzorchester der 20er-Jahre die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg auferstehen lässt. Am 29. Januar folgt der Auftritt der Pianistin Olga Scheps, die bereits bei ihrem Auftritt im vorigen Jahr das Publikum restlos begeisterte. Kammermusik vom Feinsten bietet auch das Notos Quartett, das am 11. März zu hören sein wird, und am 23. April ein Trioabend mit Tobias Feldmann (Violine), Lise Berthaus (Viola) und Julian Steckel (Violoncello). Sie spielen Werke von Beethoven, Françaix und Mozart. Auch für Kinder gibt es wieder Konzerte: Am 12. Februar geht es um „Die Abenteuer des Wilhelm Tell“ und am 21. Mai wird das musikalische Märchen „Der Kaiser von China und die Nachtigall“ aufgeführt. Die Reihe der Freinsheimer Sonntagsmatineen wird in diesem Jahr von der Musikschule am 5. Februar im Von-Busch-Hof mit dem Danubia Piano Trio eröffnet. Um 11.15 Uhr spielen Hye Rim Ma (Klavier), Aglaja Vollstedt (Violine) und Anne Schumacher (Violoncello) Werke von Beethoven, Piazzolla und Mendelssohn. n Bad Dürkheim beginnt die Reihe der klassischen Konzerte mit einem Jubiläum des Karel-Kunc-Duo-Wettbewerbs: Das 60. VR-Bank-Schlarb-Konzert ist besonders festlich gestaltet und findet deshalb am 22. Januar in der Brunnenhalle statt. Eingeladen ist ein Preisträger-Duo des ersten Wettbewerbs 1985: Annette Volkamer (Klavier) und Friedemann Pardall (Violoncello), die seinerzeit in der Altersgruppe 17 bis 21 Jahre den ersten Preis erhielten. Inzwischen sind beide gefragte Solisten und unternehmen als Duo gemeinsame Konzertreisen. Die Geschwister Caitlan Rinaldy (Klavier) und Nathan Rinaldy (Querflöte) gehören zu den Sieger-Duos der letzten drei Jahren, ebenso wie Sophie Korgitzsch (Klavier) und Felix Hüttel (Horn). Auf dem Programm stehen Werke von Brahms, Poulenc, Madsen, Skrjabin, Busser und Chopin. Wettbewerbsleiterin Gabriele Weiß-Wehmeyer führt durch das Programm und moderiert auch das Eröffnungskonzert des 33. Karel-Kunc-Musikwettbewerbs am 29. September mit dem Klavierduo Jonas Gleim und Marie-Thérèse Zahnlecker. Die sechs Konzerte der Pfälzischen Musikgesellschaft, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Bad Dürkheim veranstaltet werden, haben das Kulturmotto des Jahres 2017 aufgegriffen „Ziffern. Zahlen. Nummern. Kultur zählt!“. Den Anfang macht am 2. April „Alone 2gether – Klassik trifft Jazz“ mit Pianistin Anny Hwang und Saxophonist Markus Ehrlich. Am 30. April folgt in der Burgkirche ein Auftritt der Gesangsklasse der Musikhochschule Mannheim unter der Leitung von Stefanie Krahnenfeld unter dem Titel „1, 2, 3, Gesang ist keine Zauberei – Zahlen in Oper und Operette“ mit Höhepunkten aus Opern und Operetten von Mozart, Verdi, Puccini, Lehár und Strauss. Das Kammerorchester Bad Dürkheim kommt mit Sebastian Lastein (Klarinette) und präsentiert am 21. Mai „Die Zwei oder der doppelte Mozart“. „Zu zweit und zu dritt“ heißt es am 3. September im Kulturzentrum Haus Catoir, wenn sich Rebecca Rust (Violoncello), Friedrich Edelmann (Fagott) und Nikolai Gagnus (Klavier) Werken von Schaffrath, Beethoven, Glinka, Mozart und Chopin widmen. Mit „Drei mal Zwei“ stellen sich das Duo Pasticcio und Peter Arnold vor. Georg Weiss ist im Duo mit Oboe und Englisch-Horn im Einsatz und Gabriele Weiß-Wehmeyer als Klavierbegleiterin. Beim Trio a-Moll von Carl Reinecke übernimmt Peter Arnold das Horn. Am 5. November hat das Kammerorchester Bad Dürkheim seinen zweiten Auftritt, bei dem Sophie Korgitzsch Klavier spielt und Philipp Schneider mit der Tuba zu hören ist. ie Leiningische Hauskapelle unter der Leitung von Roland Würtz wird am 9. Juni in der protestantischen Kirche in Freinsheim aus Anlass des 300. Geburtstages von Johann Stamitz ein Konzert geben. Der Komponist war ab 1750 bis zu seinem Tod Instrumentalmusikdirektor in der Hofkapelle des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz und gilt als Gründer und Wegbereiter der Konzertsinfonie der Mannheimer Schule. Auf dem Programm stehen Werke von Stamitz, seinen Schülern und seinem Lehrer. Solistin beim Violinkonzert von Carlo Tessarini ist Sylvia Würtz. Der Konzertabend findet am 11. Juni auch im Mannheimer Barockschloss in der Schlosskirche statt. Das Programm der Internationalen Naturhornakademie in Ungstein startet am 16. Februar mit dem Main Barockorchester Frankfurt und Martin Jopp, Violine. Unter dem Titel „Sachsens Glanz und Gloria“ werden Sinfonien und Concerti von Fasch und Zelenka vorgestellt. Etwas ganz Besonderes präsentiert Wilhelm Bruns am 12. März bei einem musikalischen Frühschoppen: das Wiener Horn, ein Unikat der Instrumentengeschichte. Auf diesem Fossil der Maschinenbaukunst lässt er Werke von Mozart, Strauss und Schumann erklingen. Am 6. Mai folgt ein Operettenkonzert mit Kerstin Bruns (Sopran), Algirdas Drevinskas (Tenor) und Lorenzo di Toro (Klavier). Der 27. Mai gehört den jungen Talenten von der Musikhochschule Hannover. Als Streichquartett 4.0 spielen Julia Tramnitz, Johanna Bruns (beide Violine), Sofia Kurek (Viola) und Anna Hennig (Violoncello) ein virtuoses Programm mit klassischen und romantischen Werken. Das Klavier-Duo „Un Alma“ (Milena Marton und Yesel Hong) gibt am 15. Oktober sein Debüt in der Naturhornakademie. In Planung ist auch das klassische Hubertuskonzert mit den Deutschen Naturhornsolisten und ein Adventskonzert. |dox