Kommentar Attacke auf Nymphe: Mehr als Sachschaden
Kunstwerke regen auf, regen an oder dienen als Identifikationsfigur, wie etwa der Winzer am Kurpark. Wenn Kunst zerstört wird, dann wird auch das angegriffen, wofür sie steht. In diesem Fall war es ein Angriff mit besonderer Aggression. Es muss jemand in der Nacht zum Samstag mit einer wirklich massiver Gewalteinwirkung – mit einem Vorschlaghammer? – vorgegangen sein, um der aus Zement gegossenen Isenach-Nymphe in der Gerberstraße derart zuzusetzen. Wer war in der Nacht mit schwerem Gerät und so viel Wut unterwegs? Der Schaden an der Skulptur geht über den Wert von 8000 Euro hinaus – und ist mehr als ein einfacher Sachschaden.
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