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Dienstag, 04. Februar 2020 - 14:53 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

US-Tankflugzeuge werden nicht vor 2027 in der Pfalz stationiert

Die USA nutzen die KC-135 als Tankflugzeug, aber auch um an Bord verletzte Soldaten zu behandeln.

Die USA nutzen die KC-135 als Tankflugzeug, aber auch um an Bord verletzte Soldaten zu behandeln. ( Foto: gana)

Im Zuge der Umstrukturierung des US-Militärs in Europa soll der Luftwaffenstützpunkt Mildenhall (Großbritannien) geschlossen werden. Das hat konkrete Auswirkungen auf die Pfalz. Die dort angesiedelten 15 Tankflugzeuge der US-Airforce sollen nämlich mitsamt 750 Militärangehörigen nach Ramstein verlegt werden. Die Planer gehen davon aus, dass mitsamt der Familien rund 2000 Menschen zusätzlich in die Westpfalz kommen. Allerdings verzögert sich der Zeitplan.

Ursprünglich gingen die Verantwortlichen davon aus, dass die Flugzeuge „nicht vor 2021“ auf die Airbase Ramstein verlegt werden. Davon ist aber mittlerweile nicht mehr die Rede. Die US-Luftwaffe geht nun einer Sprecherin zufolge davon aus, dass dieser Schritt „nicht vor 2027“ – und damit sechs Jahre später – erfolgt. Deutsche Behörden, die in den Bau involviert sind, verweisen darauf, dass erste Planungsergebnisse höhere Kosten ergaben, als zunächst von der US-Seite angenommen. Um die Flugzeuge dauerhaft in Ramstein stationieren zu können, sind noch größere Arbeiten auf dem US-Militärflugplatz erforderlich. Vorbereitende Gutachten stehen nach wie vor aus.

Zum ausführlichen Bericht über den Ausbau der US-Airbase und zur Frage, ob dies Gefahren für die Umwelt zur Folge haben könnte, geht es hier.

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