Rock am Ring Rock am Ring 2026: Frust über Duschen und Toiletten wächst

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Das größte deutsche Rockfestival ist gestartet. Kritik vonseiten vieler Besucher ließ aber nicht lange auf sich warten. Wie der Veranstalter reagiert.

Meterlange Schlangen vor Duschen und Toiletten auf den Campingplätzen: Wer in diesem Jahr die Sanitäranlagen auf den Zeltflächen von Rock am Ring nutzen will, der benötigt mehr Geduld als sonst. So zumindest die Wahrnehmung zahlreicher Festivalbesucher und in den sozialen Netzwerken, wie Instagram.

Dass sich Ringrocker über das Thema Toiletten beschweren, passiert nicht zum ersten Mal. Doch Instagram-Nutzerinnen und -nutzer verweisen in vielen Kommentaren auf die spürbar schlechtere Anzahl und Ausstattung der Sanitäranlagen im Vergleich zum Vorjahr – bei gleichzeitig immer teurer werdenden Ticketpreisen. „Toiletten werden teilweise nicht oder nur selten gereinigt. Frage mich manchmal, wie ihr die steigenden Ticketpreise rechtfertigt, wenn an eurem Service immer mehr gespart wird“, schreibt ein Instagram-Nutzer. In dem Kommentar einer anderen Nutzerin heißt es: „Die Duschsituation ist definitiv nicht dieselbe wie letztes Jahr! Nirgends kann man seine Sachen aufhängen! Was soll das denn?“

Veranstalter: „Nehmen Hinweise mit“

Der Veranstalter reagiert auf die Kritik: Es stünden die gleichen Toiletten- und Duschanlagen wie im letzten Jahr zur Verfügung. Dort, wo Campingflächen erweitert wurden, seien die Kapazitäten ausgebaut und an die größeren Flächen angepasst worden. „Wir nehmen die Hinweise mit und prüfen, wo wir nachsteuern können. Das Wetter hat uns insbesondere bei der sanitären Versorgung vor große Herausforderungen gestellt“, schreibt der Veranstalter zudem in einer Stellungnahme.

Die Sanitärsituation auf den Zeltplätzen dürfte für manche ein Dämpfer sein, der Stimmung auf dem Konzertgelände tat das aber zumindest keinen Abbruch. Auf das Ende des ersten Festivaltages mit Linkin Park und Limp Bizkit folgten am Samstag mit Ecca Vandal, Paleface Swiss und Max Grimm die ersten Auftritte des zweiten Tages auf den drei verschiedenen Bühnen. Höhepunkte des Tages sind am Abend unter anderem die Auftritte von Electric Callboy, Marteria und Volbeat.

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