1. FC Kaiserslautern
Stimmen zum 2:2 des FCK gegen Fürth: „Der Punkt ist verdient.“
Der 1. FC Kaiserslautern verliert nach einem starken Beginn den Faden gegen Greuther Fürth. Der FCK dreht beinahe noch das Spiel. Am Ende ist es das 2:2 (1:2) ein verdientes Remis.
Markus Anfang, Trainer des 1. FC Kaiserslautern:
Wir haben die ersten 15 bis 20 Minuten gut kontrolliert, gut gegen den Ball gearbeitet, versucht Chancen nach vorne zu kreieren. Wir haben nicht die Torgefahr aufblitzen lassen. Das Spiel war sehr ausgeglichen. Nach 20 Minuten fehlte uns dann der Zugriff. Wir haben das Spiel dann aus der Hand gegeben. Ärgerlich für uns: Wir bekommen in einer Konteraktion durch einen Elfmeter das 0:1. Wir haben eine Reaktion gezeigt. In der zweiten Halbzeit haben wir nichts mehr von Fürth zugelassen, bis auf die eine Konteraktion. Aber das ist normal, wenn man volles Risiko geht. Für den Aufwand, den die Jungs betrieben haben, ist der Punkt verdient. Es ist aber wahnsinnig scher, wenn du mit 0:2 startest und dem Rückstand hinterher läufst.
Julian Krahl, Torwart des 1. FC Kaiserslautern:
Wir haben stark angefangen. So ab der 20. Minuten fehlte die Power, der Wille zu verteidigen und Zweikämpfe zu gewinnen. Bis zur Halbzeit haben wir fast um Tore gebettelt. Zum Glück haben wir da nur zwei Gegentore bekommen. Am Ende kommen wir zurück. Die zweite Halbzeit war grandios. Das sind alle wieder Vollgas gegangen. Fürth ist eine sehr gute Mannschaft. Am Ende ist ein Punkt okay mit der Leistung.
Ragnar Ache, Stürmer des 1. FC Kaiserslautern:
Es ist ein schönes Gefühl, reinzukommen und ein Tor zu machen. Ich wollte das Spiel noch gewinnen. Ich bin auf einem guten Weg, aber es kann noch dauern. Ich fühle mich gut, die Achillessehne schmerzt nicht. Jetzt muss ich wieder Kondition aufbauen.
Alexander Zorniger, Trainer der SpVgg Greuther Fürth:
Wir haben schon vor dem 2:0 zwei klare Torchancen, die wir machen müssen, aber Julian Krahl super hält. Beim 1:2 fehlte die Zuteilung. Die Schwächen in den Räumen dürfen nicht so durchschlagen. Wir haben mit der Kernkompetenz des FCK, das Spiel in die Tiefe, überhaupt kein Problem gehabt. Wir hätten höher als 2:1 in die Halbzeit gehen können. Wir nehmen den Punkt mit. Auf dem Betzenberg ist es traditionell nicht ganz so einfach, etwas mitzunehmen. Wir hatten nach unsere Auswechslungen Probleme. Daran müssen wir noch arbeiten.
