1. FC Kaiserslautern
FCK trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Waldhof Mannheim
Die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern mussten etwas länger warten. Erst gegen Ende der Auslosung am Samstag war klar, gegen wen die Roten Teufel in der ersten Runde des DFB-Pokals 2026/27 antreten müssen. Deniz Aytekin loste im deutschen Fußballmuseum in Dortmund dem FCK den Drittligisten und Erzrivalen Waldhof Mannheim zu.
Und so wird es zur Neuauflage des brisanten Derbys im Mannheimer Carl-Benz-Stadion kommen. Letztmals standen sich die beiden Klubs in der Dritten Liga im Februar 2022 gegenüber. Die Partie endete 0:0. „Das Los ist natürlich der Wahnsinn: Gleich so ein Derby zum Anfang der Saison. Sportlich ist es ein schweres Los, auswärts bei einem ambitionierten Drittligisten ist es nie einfach“, sagt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen über das Los. „An das letzte Pokalspiel in Mannheim (im Jahr 2001, Anm. d. Red.) kann ich mich noch gut erinnern, als Olaf Marschall spät das 3:2 gemacht hat, damals war es auch sehr eng. Wichtig ist auch, dass es – bei aller Rivalität – auf den Rängen friedlich bleibt. Aber insgesamt überwiegt auf jeden Fall die Vorfreude.“
2025 im Achtelfinale ausgeschieden
In der vergangenen Saison war für den FCK im Achtelfinale Schluss. Anfang Dezember 2025 kassierten die Roten Teufel eine 1:6-Klatsche in Berlin gegen Hertha BSC. Gestartet waren die Lauterer beim Oberligisten RSV Eintracht aus Stahnsdorf in Brandenburg. Souverän mit 7:0 setzte sich Mitte August vergangenen Jahres der Zweitligist durch. In Runde zwei siegte der FCK 1:0 über Greuther Fürth.
Sehnsüchtig dürften sich viele Fans und wahrscheinlich auch einige Verantwortliche an die Spielzeit 2023/24 zurückerinnern. Damals war der abstiegsbedrohte FCK bis ins Endspiel vorgedrungen. Nach dem geglückten Ligaverbleib veranstalteten die Fans rund um das Endspiel eine einzige große Party in der Bundeshauptstadt. Am Ende gewann aber der favorisierte Deutsche Meister, Bayer 04 Leverkusen, mit 1:0.
Der Trip war – neben allerlei fröhlichen Erinnerungen – auch mit finanziellen Vorteilen für den FCK verbunden. Rund 8,4 Millionen Euro spülte die unverhoffte Reise in die Klub-Kassen. Ein erneuter Ausflug nach Berlin Ende Mai 2027 ist aber eher unwahrscheinlich. Für ein Überraschungsteam im Finale ein braucht es traditionell mindestens eine ordentliche Portion Losglück und viele stolpernde Favoriten – zum Beispiel Borussia Dortmund oder Bayern München. Auf dem Weg ins Finale 2024 bezwang der FCK unter anderem den Bundesligisten 1. FC Köln.
Ausgetragen wird die erste Pokalrunde vom 21. bis 24. August sowie am 1. und 2. September. Der zweite Termin gilt für die beiden Teams, die den Supercup ausspielen. Dort stehen sich am 22. August die Double-Sieger vom FC Bayern und Vizemeister Borussia Dortmund gegenüber. Der deutsche Rekordmeister muss zum VfL Osnabrück, der BVB zum Oberligisten HEBC Hamburg. Südwest-Vertreter Schott Mainz empfängt Borussia Mönchengladbach, Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg ist beim MSV Duisburg zu Gast. Der 1. FC Saarbrücken bittet Hertha BSC zum Duell, der Karlsruher SC fährt zum Zweitliga-Absteiger Preußen Münster.
Wie hoch die Prämie ausfällt, die die Teilnehmer der ersten DFB-Pokalrunde erhalten, steht noch nicht fest. In der vergangenen Spielzeit gab es 211.886 Euro. Sieger Bayern München kassierter insgesamt Pokal-Prämien in Höhe von fast elf Millionen Euro, Finalist Stuttgart knapp zehn Millionen Euro.
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