Sparkassen RHEINPFALZ Plus Artikel Südpfälzer Institute wollen fusionieren

Hauptsitz des neuen Instituts soll in Landau sein.
Hauptsitz des neuen Instituts soll in Landau sein.

Die Südpfälzer Sparkassen wollen zum 1. Januar 2021 fusionieren und sich zu einer Sparkasse Südpfalz zusammenschließen. Mit einer Bilanzsumme von 5,1 Milliarden Euro wäre sie nach der Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen die zweitgrößte Sparkasse in der Pfalz.Die Fusionsverhandlungen der Kommunen und der Sparkasse Südliche Weinstraße mit Sitz in Landau sowie der in Kandel ansässigen Sparkasse Germersheim-Kandel sind abgeschlossen. Anhaltende Niedrigzinsen, die Vorliebe vieler Kunden für Online-Banking, die zunehmenden Regulierungen sowie die Herausforderungen der Digitalisierung werden als Gründe für eine Fusion angeführt.

Hauptsitz des neuen Instituts soll in Landau sein. Weitere Standorte sind Germersheim, Kandel und Edenkoben. Gemeinsam zählen die beiden Sparkassen rund 800 Mitarbeiter. Die Kundeneinlagen betragen 7,4 Milliarden Euro. Zwar werden unabhängig von der Fusion im Kreis Germersheim in diesem Jahr neun Filialen und eine Selbstbedienungsgeschäftsstelle geschlossen, doch wollen die Banken am dichten Filialnetz in der Südpfalz festhalten. Auf dem Zettel stehen dann 39 Filialen und 10 SB-Geschäftsstellen. Dazu kommen zahlreiche Geldautomaten.

Die Banken wollen neue Geschäftsfelder aufbauen, setzen auf höhere Kreditvergabespielräume und konsequente Investitionen in digitale Angebote. Letztlich geht es den Verantwortlichen um die Steigerung des Betriebsergebnisses, was den Eigentümern durch höhere Gewerbesteuern zugute komme. Die Beschlüsse der Kreistage, Stadträte und Zweckverbände fallen bis Monatsende.

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