Wirtschaft Preise für Bahncards werden gesenkt

Bahncard 25 und Bahncard 50 werden ab 1. Februar um rund 10 Prozent billiger.
Bahncard 25 und Bahncard 50 werden ab 1. Februar um rund 10 Prozent billiger. Foto: dpa

Als Teil ihres Klimaschutzpakets hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Fernzug-Tickets von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt. Damit will sie einen Anreiz zum Umsteigen von den besonders umweltbelastenden Verkehrsmitteln Flugzeug und Auto auf die relativ umweltschonende Bahn schaffen. Die Deutsche Bahn (DB) hat die Preise für Fernzug-Tickets daraufhin zum Jahresanfang um rund 10 Prozent gesenkt.

Bahncard 100 gilt direkt als Fahrkarte

Betroffen davon war auch die Bahncard 100, die deutschlandweit freie Fahrt in fast allen Zügen erlaubt. Sie kostet nun 3952 Euro in der zweiten Klasse und 6685 Euro in der ersten Klasse. Die Bahncard 100 hat zwar einen ähnlichen Namen wie die Bahncard 25 und Bahncard 50, ist aber eigentlich etwas völlig Anderes, weil sie direkt als Fahrkarte gilt. Bahncard 25 und Bahncard 50 sind dagegen keine Fahrkarten, sondern Rabattkarten. Für sie musste deshalb die Mehrwertsteuersenkung separat geregelt werden, was inzwischen geschehen ist.

Die DB senkt nun ab 1. Februar auch den Preis für die Bahncard 25 und Bahncard 50 um rund 10 Prozent. Für die zweite Klasse kostet die Bahncard 25 künftig 55,70 Euro, der Preis der Bahncard 50 sinkt auf 229 Euro. Mit beiden Bahncards gibt es 25 Prozent Rabatt auf zuggebundene Sparpreis- und Supersparpreis-Tickets.

Für die oft deutlich teureren Flexpreis-Tickets, die nicht an einen Zug gebunden sind, gibt es 25 Prozent Rabatt mit der Bahncard 25 und 50 Prozent mit der Bahncard 50. Auf Tickets für einfache Fahrt des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) gibt es mit beiden Bahncards 25 Prozent Rabatt.

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