Wirtschaft RHEINPFALZ Plus Artikel Pfalz: Anstieg der Immobilien-Preise schwächt sich leicht ab

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Die große Preisdynamik des Immobilienmarktes hat sich etwas verlangsamt.

Zwar steigen die Kaufpreise für Immobilien in der Pfalz nicht mehr so schnell wie zuletzt. Aber die Tendenz weist weiterhin nahezu flächendeckend nach oben.

Die in den vergangenen Jahren große Preisdynamik des Immobilienmarktes in der Pfalz hat sich ein wenig verlangsamt. Allerdings: auf sehr hohem Niveau. Es gab kaum Preisrückgänge, lediglich moderatere Anstiege. Allerdings mit zwei augenfälligen Ausnahmen: Germersheim und Zweibrücken. Hier gab es binnen Jahresfrist teils Preissteigerungen um mehr als ein Fünftel. Das geht aus dem Immobilien-Preisspiegel Rheinland-Pfalz 2019 des Immobilienverbands Deutschland (IVD) West hervor. Günstiger geworden sind demnach in den vergangenen zwölf Monaten lediglich Wohnimmobilienverkäufe in Pirmasens. Wichtig zu wissen; Der Verband IVD, zu dem die Pfalz gehört, weist in seinem jährlichen Überblick Schwerpunktpreise aus. Das sind jene Beträge, zu denen die meisten Wohnungen, Häuser und Grundstücke vermietet beziehungsweise verkauft wurden. Damit lassen sich Tendenzen besser abbilden als mit gemittelten Werten.

Einfamilienhäuser sind um 5 Prozent teurer geworden

Die Preise für Einfamilienhäuser verteuerten sich laut IVD im Landesdurchschnitt um 5 Prozent, was deutlich über der Inflationsrate (unter 2 Prozent) lag. In den Städten mit über 40.000 Einwohnern fiel die Preissteigerung mit 5,3 Prozent noch höher aus. Anders gesagt: Wohnen verteuerte sich im Vergleich mit anderen Waren und Produkten in den vergangenen zwölf Monaten weiterhin überdurchschnittlich stark. Preissprünge wie in den vergangenen Jahren waren zwar selten. Die gab es in der Pfalz aber auch: In Kaiserslautern mussten 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr aufgebracht werden. Und in Bad Dürkheim, Germersheim und Zweibrücken waren sogar zweistellige prozentuale Preisaufschläge fällig. Eigentumswohnungen wurden im Landesschnitt mit einem Preisaufschlag zum Vorjahr von 5,9 Prozent verkauft. Der Anstieg der Mieten fiel mit 3,4 Prozent hingegen geringer aus. In den Vorjahren hatten die Steigerungsraten von Mieten und Kaufpreisen teilweise noch im zweistelligen Prozentbereich gelegen.

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