Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Mireo für die Metropolregion

Auf der S 6 von Mannheim über Frankenthal (Foto) und Worms nach Mainz werden die derzeit eingesetzten Triebwagen der Baureihe 42
Auf der S 6 von Mannheim über Frankenthal (Foto) und Worms nach Mainz werden die derzeit eingesetzten Triebwagen der Baureihe 425 Ende 2021 durch neue Mireo abgelöst.

Die Lieferung neuer Triebwagen für die S-Bahn Rhein-Neckar eröffnet Chancen, nachhaltig für größere Kapazitätsreserven zu sorgen.

Dass neue Schienenfahrzeuge termingerecht geliefert werden, ist heutzutage alles andere als selbstverständlich. Dumm dran ist derzeit vor allem, wer Talent-Triebwagen bei Bombardier bestellt hat – wie Abellio in Baden-Württemberg und Vlexx beim Elektronetz Saar. Siemens hat sich in der Vergangenheit bei den Velaro-ICE der Baureihe 407 blamiert, steht derzeit mit dem Mireo aber erheblich besser da.

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Bis Jahresende sollen 38 Mireo-Triebwagen für die S-Bahn Rhein-Neckar geliefert werden, weitere 19 sollen 2021 folgen.
Bahnverkehr

Neue S-Bahn-Züge rollen an

Die S-Bahn Rhein-Neckat hat sich von Anfang an positiv von dem abgehoben, was die Deutschen Bahn (DB) sonst oft bietet. Aus Kundensicht ist es deshalb von Vorteil, dass der Einsatz neuer Fahrzeuge nicht im Zusammenhang mit einem Betreiberwechsel erfolgt. Dies erhöht die Chancen, dass der Wechsel ohne größere Komplikationen über die Bühne geht und es im Fall von Problemen mit den Neufahrzeugen eine Rückfallebene mit (eigenen) Altfahrzeugen gibt. Dass in der Metropolregion Rhein-Neckar bald in großem Umfang Altfahrzeuge frei werden, eröffnet neue Chancen für die Schaffung höherer Platzkapazitäten.

Besonders interessant sind dabei die derzeit auf der Linie S 6 von Mannheim über Frankenthal nach Mainz eingesetzten Triebwagen, weil sie, anders als die im kommenden Dezember frei werdenden Fahrzeuge, das selbe Komfortniveau haben wie die auf den Linien S 1 bis S 4 eingesetzten S-Bahn-Triebwagen.

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