Wirtschaft
IHK Pfalz vertagt Auftragsvergabe zu Neubau
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz hat am Dienstag „nach eingehender Diskussion“ beschlossen, so teilte die Kammer mit, die Entscheidung über die Vergabe der Abbruch- und Bauleistungen für das IHK-Gebäude am Ludwigsplatz auf die Sitzung der Vollversammlung am 30. November 2022 zu verschieben. Als Grund für die Entscheidung nennt die IHK Preisgleitklauseln in den Angeboten statt eines angestrebten Fixpreises. Das könne zu erheblichen Preissteigerungen führen, so die Kammer.
Die Planungen bis zur Einreichung der Bauunterlagen würden jedoch weiter vorangetrieben, sodass das Gesamtprojekt im Zeitplan bleiben könne. Im Herbst hofft die IHK auf „eine höhere Kostensicherheit“, da dann der Zeitraum bis zur Vergabe der einzelnen Bauleistungen kürzer werde. Der für Sommer geplante Umzug der IHK-Mitarbeiter in eine Übergangsimmobilie am Rheinufer wird ebenfalls bis zur Herbst-Vollversammlung verschoben. Die IHK Pfalz hat eine Baukostenobergrenze von 40 Millionen Euro für Abriss und Neubau ihres Hauptsitzes festgelegt. Die Kammer strebt nach wie vor an, den Neubau bis zum vierten Quartal 2024 fertigzustellen.