Verteidigung
Fertigung in Freisen: Bundeswehr bestellt fast 900 Radpanzer bei Patria
Die Bundeswehr hat nun konkret bis zu 876 Radpanzer Patria 6x6 CAVS beim finnischen Rüstungskonzern Patria bestellt. Auftragswert: 1 Milliarde Euro. Der Gesamtwert des Auftrags liegt sogar bei 2 Milliarden Euro, weil er weitere Lieferoptionen umfasst. Das teilte Patria am Donnerstag mit. Der Auftrag ist wichtig für die Pfalz, weil die Panzer im saarländischen Freisen gefertigt und instandgesetzt werden sollen und dort viele Pfälzer beschäftigt sind. An dem Standort des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS sind aktuell 694 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Belegschaft bis 2030 auf mehr als 1100 Mitarbeiter anwachsen wird. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte am Mittwoch die Mittel für den Radpanzer von Patria freigegeben, der den Transportpanzer Fuchs bei der Bundeswehr ersetzen soll. Für Patria ist die Bestellung der größte Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte.
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