Bahnverkehr
Fahrrad-Rekord in Fernzügen
Im vergangenen Jahr transportierte die Deutsche Bahn (DB) die Rekordzahl von 570.000 Fahrrädern in ICE-, IC- und EC-Zügen, wie die DB am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war dies eine Zunahme um 45 Prozent. Vergleiche mit den beiden von der Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021, in denen die Fahrgastzahlen massiv eingebrochen waren, gelten als wenig sinnvoll.
Lange Zeit war die Fahrradmitnahme nur im Intercity (IC), nicht aber im ICE möglich. Das hat sich erst mit dem ICE 4 geändert. Auch der neue ICE 3 neo, dessen regulärer Einsatz im vergangenen Dezember begonnen hat, verfügt über acht Fahrradstellplätze.
ICE 4 fährt auf den meisten Linien über Mannheim
Der ICE 4 hat in den vergangenen Jahren bei den über Mannheim führenden Linien nach Berlin und Hamburg den ICE 1 abgelöst. Inzwischen wird er auch bei den meisten Zügen, die über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main nach Nordrhein-Westfalen und neuerdings stündlich weiter über Münster und Bremen nach Hamburg fahren, anstelle des ICE 3 eingesetzt. Deshalb ist der Anteil der ICE mit Fahrradbeförderung gerade in Mannheim stark gewachsen. Die beiden ICE-Paare, die von Saarbrücken nach München beziehungsweise Berlin fahren und dabei auch in Homburg, Kaiserslautern und Neustadt halten, haben allerdings keine Fahrradplätze.
Für die Mitnahme von Fahrrädern ist im Fernverkehr ein Ticket mit Stellplatzreservierung nötig. Es kostet ab 9 Euro. Im ICE kann es für ausgewählte Verbindungen gebucht werden. IC- und EC-Züge verfügen stets über ein Fahrradabteil.
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