Wirtschaft BASF: 2,6 Millionen Euro für Ideen der Mitarbeiter
Die Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern haben dem Chemiekonzern BASF im vergangenen Jahr Einsparungen von 32 Millionen Euro in seinem Stammwerk in Ludwigshafen ermöglicht. Dafür bekamen die entsprechenden Mitarbeiter Prämien in einer Gesamthöhe von 2,6 Millionen Euro.
Wie die BASF am Montag weiter mitteilte, liegt die Einsparsumme damit im achten Jahr in Folge über 30 Millionen Euro. Mehr als 6000 Mitarbeiter im Stammwerk reichten demnach zusammen knapp 7000 Verbesserungsvorschläge ein, von denen rund 4000 umgesetzt wurden. Der Großteil davon entfällt auf die Produktion.
Als Beispiel nannte die BASF den einfachen Umbau an einem Reaktor, der die Verfügbarkeit der Anlage deutlich erhöhte. Das führte zu einer Einsparung von über 370.000 Euro pro Jahr. Aber nicht nur Kosteneinsparung spielten eine Rolle. Mitarbeiterideen führten den Angaben zufolge auch zu Verbesserungen bei Arbeitssicherheit, Produktqualität oder Umweltschutz.
Kai Axenath, Leiter des Ideenmanagements in Ludwigshafen, äußerte sich erfreut über die erneut sehr gute Beteiligung der Mitarbeiter. Etwas mehr als 55 Prozent der am Standort eingereichten Vorschläge seien auch umgesetzt worden. Mit dieser hohen Realisierungsquote liege die BASF „weit über dem Schnitt in der chemischen Industrie“, sagte Axenath.