Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Zwei neue Windräder sollen bei Einöllen gebaut werden

Zwei Windräder will Abowind zwischen Einöllen und Wolfstein bauen. ArchivFoto: M. Hoffmann
Zwei Windräder will Abowind zwischen Einöllen und Wolfstein bauen. Archiv

Zugestimmt hat der Gemeinderat am Donnerstagabend den Plänen des Energieversorgers Abowind, zwei Windkraftanlagen links und rechts der Kreuzung Richtung Wolfstein zu errichten und zu betreiben. In unmittelbarer Nachbarschaft soll dann auf der Gemarkung Wolfstein-Roßbach mit einem dritten Windrad ein Windpark entstehen.

Ebenfalls einverstanden erklärte sich der Rat mit den Plänen der Nachbargemeinde Hefersweiler, die Hoffläche der dortigen Kindertagesstätte zu sanieren. Einöllen müsste dann als Einzugsgemeinde rund 10.000 Euro finanzieren.

Felix Reusch vom Forstamt Lauterecken erläuterte bei der Vorstellung der Forstwirtschaftspläne, dass im vergangenen Jahr bei der Bewirtschaftung des rund 63 Hektar umfassenden Gemeindewaldes ein Überschuss von 1190 Euro erwirtschaftet werden konnte. Für dieses Jahr prognostizierte er ein Defizit von 2100 Euro. Der Gemeinderat stimmte sowohl der Absicht zu, einen Forstzweckverband zu gründen, als auch der Einleitung eines Forsteinrichtungsverfahrens durch die Forstverwaltung Rheinland-Pfalz.

Zu Beginn der Sitzung wurde Dieter Jacob als für den aus familiären Gründen zurückgetretenen Valeri Stark nachrückendes Mitglied verpflichtet. Ortsbürgermeister Siegfried Berndt äußerte sich weiterhin unentschlossen hinsichtlich einer erneuten Kandidatur.

Aktuell haben die Pfalzwerke einen Plan zur Umrüstung und Ergänzung der Straßenbeleuchtungsanlage erarbeitet, der bei der Verbandsgemeinde zur Beantragung von Fördermitteln liegt. Der Ortsbürgermeister rechnet mit einer Umsetzung noch in diesem Jahr.

Weitere Themen

  • Bis Ende des Jahres muss auch ein Konzept zum Erwerb des Pfarrhauses samt zugehöriger Scheune vorgelegt werden, ehe das Anwesen unter Umständen auch privat zum Verkauf durch die Kirchengemeinde angeboten wird.
  • Die am Spielplatz festgestellten Mängel werden in Eigenleistung behoben.
  • Probleme gibt es durch einen Sturmschaden an der Gemeindescheune „Am Bau“, der wohl durch die Versicherung abgedeckt ist.
  • Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen erbrachten einige Ausreißer, aber auch eine gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern.

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