Rheinpfalz Zur Sache: Zahlen und Herkunftsländer

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Von den fast 1000 Flüchtlingen, die derzeit in der Südwestpfalz untergebracht sind, leben die meisten in der VG Thaleischweiler-Fröschen/Wallhalben, wo aktuell 173 untergebracht sind. 151 sind in Dahn und 140 in Zweibrücken-Land einquartiert worden. Je 132 leben in Rodalben und Waldfischbach-Burgalben. Pirmasens-Land hat 120 zugeteilt bekommen und 110 sind in Hauenstein. Dort leben jedoch bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten. 12,5 Flüchtlinge pro 1000 Einwohner ist der Spitzenwert im Kreis. Rund 10,5 Flüchtlinge pro 1000 Einwohner leben in Dahn und Waldfischbach-Burgalben und 9,8 und 9,7 in Pirmasens-Land und Thaleischweiler-Fröschen/Wallhalben. Die wenigsten Flüchtlinge pro Einwohner hat Zweibrücken-Land wo 8,5 Flüchtlinge bezogen auf 1000 Einwohner untergebracht sind. Bei der Herkunft dominieren inzwischen überall syrische Flüchtlinge. Die Balkanländer haben nach Aussage aller deutlich abgenommen. Die zweitstärkste Asylbewerbergruppe sind Afghanen, die aber lange nicht so häufig hier eintreffen wie Syrer. Die übrigen Nationalitäten sind meist Ägypter, Pakistani, Eritreer, Somalier aber auch Russen, Aserbaidschaner, Armenier, Georgier und auch Inder oder Vietnamesen. Eine genaue Auflistung lieferte auf Anfrage die Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, wo 50 der insgesamt 132 Flüchtlinge aus Syrien kommen. Die weiteren Nationalitäten sind: 14 Somalier, vier Afghanen, 13 Menschen aus den Balkanstaaten, 16 Pakistani, 18 Eritreer. 17 weitere kommen aus Staaten wie Nigeria, Aserbaidschan, Ägypten, Iran oder Armenien. „Seit September hatten wir keine Zugänge vom Balkan mehr“, schildert Udo Rapp von der Verbandsgemeindeverwaltung aus Waldfischbach-Burgalben. (kka)

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