Rheinpfalz Zur Sache: Weit gereist

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Auch wenn der „Zwicktritschenweg“ nicht mehr so gut ausgeschildert ist wie damals – PWV-Wanderwart Reinhold Kern hatte ihn mit selbstgeschnitzten Holzemblemen ausgewiesen – lohnt es sich, eine Jubiläumswanderung zu machen, besonders im Herbst, wenn die „Zwicktritsch“ gern hinter Baum und Fels hervorlugt. Am Waldparkplatz Altwiesen am Hauensteiner Schwimmbad geht es mit der Nummer 11 (weiße Scheibe) zum Wanderheim Dicke Eiche, danach bergab zur Queichquelle, weiter das Queichtal hinaus um den Burghalderfelsen zum Ausgangspunkt Altwiesenpark. Der Weg mit unterschiedlichen Steigungen auf 150 Metern ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten. Zwicktritsch in Jerusalem Um die Jahrtausendwende besuchte der damalige Hauensteiner Geschichtsstudent Olivier Schächter Israel und Palästina. Die jungen Examensstudenten waren zum Abschluss in die Privatwohnung des damaligen Leiters der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem, Johannes Gerster, eingeladen. Schächter staunte nicht schlecht, als er die ihm wohlbekannte Hauensteiner Zwicktritsch auf dem Wohnzimmerschrank des ehemaligen CDU-Landesvorsitzenden und Parlamentariers erblickte und freute sich riesig, wie weit doch die Hauensteiner Ehrengabe in der Welt herumgekommen ist. Dieser Tage rief die RHEINPFALZ bei Johannes Gerster in Mainz an. „Ja, es stimmt, bei meinem Umzug nach Jerusalem, wo ich einige Jahre arbeitete, war mir die von der Gemeinde Hauenstein verliehene Ehrengabe eine der ganz wenigen und lieb gewonnenen Dinge, die ich mitgenommen habe. Jeden Tag in Jerusalem erinnerte sie mich an die Pfalz. Sie steht auch heute noch in Mainz auf meinem Schreibtisch“, sagte Gerster.

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