Rheinpfalz Zur Sache: Pfarrerin Heike Sigmund nach zehn Jahren verabschiedet

Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Frauenbundes Dunzweiler wurde im Gemeindehaus auch die Pfarrerin Heike Sigmund verabschiedet – nach zehn Jahren. Wie sie in ihrer Ansprache erläuterte, sei die protestantische Kirchengemeinde Breitenbach-Dunzweiler ihre erste Pfarrstelle gewesen. Die zehn Jahre in der Westpfalz seien eine schöne Zeit gewesen. Familiäre Gründe seien für einen Dienst- und Wohnortwechsel entscheidend gewesen: Ihr Mann Marco Sigmund arbeitet in der Nähe von Heidelberg, eine Strecke, die täglich auf Dauer kaum zu bewältigen ist. Sigmund ging in ihrer Ansprache darauf ein, wie Jesus das winzig kleine Senfkorn erwähnte, das zu einem großen Baum wird und Früchte trägt mit der Kraft des christlichen Glaubens. Für die Mitglieder des Frauenbundes Dunzweiler gratulierte die Vorsitzende Anni Simon, gleichzeitig auch als stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums, und übergab ein Bild der Kirche. Der katholische Amtskollege Otto Kiel betonte die starke ökumenische Verbundenheit in zehn Jahren gemeinsamen Wirkens. Grußworte sprachen der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Waldmohr, Roland Fries, Ortsbürgermeister Volker Korst und auch die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands sowie Günter Charrois vom Gesangverein Liederkranz Dunzweiler überbrachten kleine Abschiedsgeschenke. Sigmund freute sich auch über die Anwesenheit von Dekan Thomas Holtmann vom Dekanat Homburg, des Pfarrerkollegen Markus Spreckelsen aus Waldmohr, den Vertretern des Presbyteriums Breitenbach, Volker Pfaff und Dagmar Mathias, aber auch den Gästen aus nah und fern, die gekommen waren, um Abschied zu nehmen und dem Frauenbund ihren Dank auszusprechen. Wie Heike Sigmund erläuterte, wird sie ab 1. Juli eine neue Aufgabe als Gemeindepfarrerin der Martin-Luther-Kirche, Pfarrstelle 2, in Neustadt an der Weinstraße übernehmen. (ddl)