Rheinpfalz Zur Sache: Beruf mit Aussicht

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50 angehende Augenoptiker im ersten Ausbildungsjahr an der Berufsbildenden Schule in Bad Dürkheim haben kürzlich die Brillenfabrik in Waldfischbach-Burgalben besucht. Um Einblicke in die Herstellung zu erhalten und sich in der Praxis über Materialien, deren Verwendbarkeit und Wirkung zu informieren, wie Fachbereichsleiterin und Fachlehrerin Andrea Stolz erklärt. An der BBS werden derzeit in drei Bezirksklassen etwa 150 Schüler aus der ganzen Pfalz unterrichtet, auch aus der Südwestpfalz. Viele Produzenten gibt es nicht mehr in Deutschland: Der nächste Hersteller von Fassungen befindet sich in der Eifel, hat sich spezialisiert auf Naturhornbrillen. Anders als Optiker-Geschäfte, die sich oft zuhauf finden. Eine Erklärung dafür – neben dem Bedarf der älter werdenden Gesellschaft – ist für die Augenoptik-Ingenieurin, dass der Beruf noch Meisterpräsenz hat, Selbstständigkeit attraktiv sei. Und die Nachfrage sei nahezu ungebrochen. Denn das Berufsbild sei anspruchsvoll, Weiterbildungsmöglichkeiten reichten bis zur Promotion. Und trotz eines hart umkämpften Marktes seien die Aussichten gut: Die Arbeitslosigkeit in ihrer Branche liege bei unter zwei Prozent. „Man bekommt immer einen Job, wenn man entweder räumlich oder inhaltlich flexibel ist“. (tre)

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