Rheinpfalz Zur Sache: Berater des Landes

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Im Verkauf der Landesanteile am Flughafen Hahn (82,5 Prozent, den Rest hält das Land Hessen) sieht die Landesregierung die einzige Möglichkeit für einen Weiterbetrieb. Die monatlichen Verluste sollen 1,5 bis zwei Millionen Euro betragen. Den Verkaufsprozess begleitet die Beratergesellschaft KPMG seit 2012. Dafür hat sie, wie die Regierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion mitteilte, bisher 6,25 Millionen Euro erhalten. Nach dem Scheitern des Verkaufs an den Investor aus Schanghai wirft das Land KPMG vor, den Käufer nicht gründlich geprüft zu haben. Als zusätzlicher Berater wurde nun Martin Jonas von der Wirtschaftsprüfungsfirma Warth & Klein Grant Thornton ins Boot geholt. Er soll den Verkaufsprozess zudem beschleunigen, weil dem Flughafen sonst im September die Insolvenz droht. Ohne Honorar berät Ex-Ministerpräsident und Unternehmensberater Rudolf Scharping (SPD). |kad

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