Eisenberg Zur sache: 2,3 Millionen Euro für Inklusionsinitiative Westpfalz

Das Projekt „Inklusionsinitiative Westpfalz“ erhält über das Programm zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Förderung von 2,3 Millionen Euro. Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Gustav Herzog mitteilt, wird der Bewilligungsbescheid am 5. Dezember 2016 übergeben. Mit einem neuartigen Konzept will die Inklusionsinitiative Westpfalz künftig bis zu 576 schwerbehinderte Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen dauerhaft in den Arbeitsmarkt integrieren. Bislang konnten schwerbehinderte Arbeits- und Ausbildungssuchende kaum von der positiven Entwicklung am regionalen Arbeitsmarkt profitieren. „Das soll sich nun ändern“, so Gustav Herzog. „Im Fokus steht die individuelle Unterstützung“, erklärt Herzog weiter. „Das Ziel ist eine passgenaue Berufswegeplanung für eine dauerhafte Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt.“ Die Arbeitsagentur und sieben regionale Jobcenter kooperieren in Zukunft mit gemeinnützigen Trägern, die seit Jahren erfolgreich in der Vermittlung von schwerbehinderten Menschen tätig sind. Innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit werden als Anlaufpunkt für die Projektteilnehmenden zwei Stützpunkte an den Standorten Pirmasens und Kaiserslautern eröffnet. Dort werden Gespräche, Coaching-Aktivitäten und weitere Unterstützungsangebote stattfinden. Beratungsfachkräfte stehen dabei zur Seite, erarbeiten individuelle Vermittlungspläne und akquirieren passgenaue Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für die Teilnehmenden. Die Fachberater stehen auch den lokalen Arbeitgebern als Ansprechpartner zur Seite und informieren diese unter anderem über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. |red