Rheinpfalz Wikingerschach im Pfälzerwald

Bei bestem Wetter kamen alle Kubb-Sportler – vom Profi bis zum Neuling – auf ihre Kosten.
Bei bestem Wetter kamen alle Kubb-Sportler – vom Profi bis zum Neuling – auf ihre Kosten.

Sowohl gestandene Wurfholz-Profis als auch Anfänger bevölkerten am Wochenende den Sportplatz in Schindhard, der zum neunten Mal Austragungsort der „Pfälzer Kubb Open“ und damit eines der größten Turniere dieser Art in Europa war. Mehr als 100 Teams von drei bis sechs Teilnehmern sorgten für Internationalität und beste Stimmung – kein Wunder bei der glänzenden Rundum-Versorgung durch den ausrichtenden Hägar-Club Schindhard.

Teilweise schon am Mittwoch angereist, errichteten die Teams, die aus ganz Deutschland sowie aus Belgien, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich in die Pfalz gekommen waren, beim Sportgelände eine kleine Zeltstadt. Entsprechend locker und gelöst war denn auch im Wettkampf die Stimmung unter den Akteuren, die in gleich drei Wettbewerben gegeneinander antraten. An den „Pfälzer Kubb Open“ nahmen die „Profis“ teil, die bei zahlreichen Turnieren anzutreffen sind und leistungsorientiert spielen. Unter diesen Teams fanden sich mit Toni Türwanger und Christian Dietl auch zwei Lokalmatadore, die Platz 14 mit dem Rostocker Team „Revenga Boys“ belegten. Nicht zu schlagen waren die Schweizer Vizeweltmeister der „Horstcrew“, gefolgt von „Fightkubb ft Wally“ aus Belgien und den Weltmeistern „KP Wild Dogs“ aus der Schweiz. Auch für Kubb-Neulinge geeignet war die Felsenland-Trophy – hier siegten die „Pils Boys 1“ aus Freiburg vor den „Pils Boys 2“ und dem Team „The Good, the Bad and the Ugly“ mit Teilnehmern aus Ulm, Glashütte und Hauenstein. Die Einzelkonkurrenz entschied der Belgier Mertens Koen vor Fabian Baumgartner (Schweiz) und Stijn Slootmans (Belgien) für sich.

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