Rheinpfalz Werke sollen Baugebiet erschließen

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19 Tagesordnungspunkte hat der Rat der Verbandsgemeinde (VG) Hauenstein in seiner Sitzung heute, Dienstag, 18.15 Uhr, vor sich. Unter anderem geht es ums Neubaugebiet „Am Sonnenhang“ in Hauenstein.

Wie mehrfach berichtet, wollte die Ortsgemeinde (OG) die Erschließung des 23.500 Quadratmeter großen Geländes einem Erschließungsträger überlassen: der Kaiserslauterer WVE. Den Vertrag, in dem ein pauschales Entgelt von 30 Euro pro Quadratmeter für den Bau von Abwasserkanälen und Wasserversorgung vereinbart war, hatte der VG-Rat nicht akzeptiert und eine Abrechnung nach tatsächlichen Kosten gefordert. Dem wollte der Ortsgemeinderat nicht folgen. Die Vorlage für die heutige Sitzung geht davon aus, dass das Baugebiet für 24 Euro pro Quadratmeter von den VG-Werken erschlossen wird. Die Gemeinde, die dringend neues Bauland braucht, befürchtet dabei eine massive Verzögerung. Grundlage der Erschließungspauschale ist eine Neukalkulation des unabhängigen Büros Rheinische Treuhand: Danach ergibt sich ein Durchschnittssatz von brutto 24 Euro je Quadratmeter. Bisher lag dieser Satz bei 19 Euro (wir berichteten am 8. August). Der Rat soll sich zudem mit der Planung der Kanalisations- und Wasserversorgung „In den Birken“ in Hinterweidenthal befassen und die Ausschreibung der Arbeiten beschließen. Für die Burgstraße in Wilgartswiesen sollen Aufträge für Kanal- und Wasserversorgungsleitungen vergeben werden. Zudem geht es um die Beteiligung der VG an den ungedeckten Kosten des Wasgaufreibads in Hauenstein, einen Antrag des Hauensteiner DRK für die Anschaffung von digitalen Funkempfängern für den First-Responder-Dienst, die Erweiterung der Gefahrenabwehrverordnung am Jugendzeltplatz Hauenstein, die Errichtung eines Trekkingplatzes und die seit einiger Zeit debattierten Mitfahrerbänke.

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