Rheinpfalz Werke: Konzept mit Verfallsdatum

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HAUENSTEIN. Insgesamt 5,62 Millionen Euro sind im Abwasserbeseitigungskonzept für die Jahre 2017 bis 2022 vorgesehen, das im Werksausschuss der Verbandsgemeinde (VG) Hauenstein vorgestellt wurde. Es ist allerdings ein Konzept mit Verfallsdatum: Bei der zu erwartenden Fusion mit einer Nachbar-VG wird es fort- oder umzuschreiben sein.

Fast die Hälfte der vorgesehenen Mittel – rund 2,5 Millionen Euro – ist dafür gedacht, die Abwasserkanäle in Hinterweidenthal zu sanieren. Für die dort bereits projektierte Maßnahme in den Birken wurde der Auftrag über die Kanalsanierung an die Firma Jeschke (Stutensee) zum Angebotspreis von 257.000 vergeben, der deutlich unter den ersten Schätzungen, die von 450.000 Euro ausgegangen waren, liegt. Im Konzept werden ansonsten einzelne Kanalsanierungen aus den verschiedenen Ortsgemeinden mit jeweiligen Kosten bis zu 250.000 Euro aufgeführt. „Wenn in den Gemeinden Straßen ausgebaut werden, dann gehen wir mit der Kanalsanierung mit“, führte dazu Werkleiter Alexander Meyer aus. In Hauenstein stehen in 2017 die Dahner Straße und – möglicherweise – auch die Michaelstraße an. Beim Bau des Wasserhochbehälters in Hinterweidenthal liege man im Zeitplan und könne wohl im April in den Probebetrieb gehen. In der Sitzung des Ausschusses wurden die Fotovoltaik-Anlage für das Dach des Hochbehälters an das Hermeskeiler Unternehmen KLE zum Angebotspreis von 68.300 Euro und die Umzäunung zum Preis von 17.500 Euro an die Firma Draht-Hemmer (Kaiserslautern) vergeben. Im Wasserbereich stehen die Sanierung des Wasserhochbehälters am Zimmerberg und die Wasserversorgung Hermersbergerhof/Hofstätten an. Hier werden derzeit die Konzepte erarbeitet. |ran

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