Rheinpfalz Wein und Wandern

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Lust auf die Region will das der neue Pfalz-Band von Merian machen. Nach 1953 ist es das inzwischen vierte Heft des Hamburger Jahreszeiten-Verlags zum Thema Pfalz. Was unser Land üblicherweise charakterisiert, nämlich der Wein, nimmt auch in diesem Band breiten Raum ein. Neben mehreren Stationen in der Vorderpfalz sowie im Speyerer Dom gibt es aber auch Abstecher in die Westpfalz und an die nördlichsten Zipfel.

Am Rand des Nordpfälzer Berglandes gelegen, gehört Meisenheim streng genommen nicht mehr zur Pfalz. Den Merian-Autoren war die 3000 Einwohner zählende „Perle am Glan“ mit ihrem historischen Stadtbild und Bauten aus dem 15. Jahrhundert dennoch eine Reise wert. In der Schlosskirche trafen sie Küsterin und Stadtführerin Renate Gilcher, die in dem spätgotischen Bau mit seiner Stumm-Orgel ein Aushängeschild der Stadt sieht. Gilcher empfiehlt zudem einen Spaziergang zur Juché, einem Aussichtspunkt auf der anderen Seite des Glans, von wo sich die Altstadt in ihrer ganzen Pracht zeige. Der Rückweg führe durch die Lauergasse zum Luisengässchen, der kleinsten Gasse Meisenheims. Nach Meisenheim besuchten die Autoren auch Kaiserslautern, wo sie allerdings nicht beim FCK Station machten, sondern im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Auch der Schuhmetropole Pirmasens ist im Merian-Band ein Bericht gewidmet. In der vorigen Pfalz-Ausgabe von Merian waren 2008 der Landkreis Kusel und die Musikantentradition porträtiert worden. |suca

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