Eisenberg Was sind die Favoriten der Theatergäste?
Intensiv wird das Theaterprogramm im evangelischen Gemeindehaus in Eisenberg beworben. Der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren, am 11. September geht es mit dem Konzert „Akkordeon Akkordeon“ von Marcel Adam los. Was ankommt, das wissen die Organisatoren bei der Stadt und in der Verbandsgemeindeverwaltung. Überblick über das Programm und den Kartenverkauf hat dabei Christel Fellenberger. Bei ihr hat die RHEINPFALZ nachgefragt, wie der Kartenvorverkauf läuft, ob es bereits ausverkaufte Vorstellungen und Favoriten beim Publikum gibt.
EISENBERG. Frau Fellenberger, wie läuft bislang der Kartenverkauf? Bis jetzt haben wir eine durchschnittliche Belegung von 40 Prozent erreicht. Da bis heute alle unsere Veranstaltungen bis auf das Neujahrskonzert um diese Prozentzahl gebucht sind, zeigt dies, dass sich alle Veranstaltungen gleichermaßen großer Beliebtheit erfreuen. Ist die Zahl der Theater-Abos nach oben gegangen ? Ja, die Zahl der Abonnenten steigt von Saison zu Saison. Unsere Theaterbesucher haben großes Vertrauen in unsere Stückauswahl und reservieren sich mit ihrem Abonnement gerne einen festen Sitzplatz zu dem günstigeren Abo-Preis. Was ist der Renner? Bei unseren Theaterbesuchern steht an erster Stelle das Neujahrskonzert mit dem Johann-Strauß-Orchester Frankfurt, diese Saison wieder mit zwei interessanten Solisten, dem Tenor Stefan Lex, bekannt durch Konzerte mit dem Damen-Salon-Ensemble Pomp-A-Dur und der mexikanischen Koloratursopranistin Neivi Martinez. Ihr Opernrepertoire umfasst die Rollen der Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte, der Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“. Karten für das Neujahrskonzert sind sehr begehrt. Es ist ratsam, sich bald Tickets zu besorgen, wenn man bei dem traditionellen Neujahrskonzert dabei sein möchte. Ihr eigener Favorit? Die Olchis feiern Weihnachten – oder doch Kabarett mit Sissi Perlinger? Für mich gibt es eigentlich nur Favoriten, da zählen zweifelsfrei auch Die Olchis und Sissi Perlinger mit dazu. Ich kann alle Veranstaltungen empfehlen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Erstmalig in dieser Saison werden wir auch mal kleine Rahmenprogramme mit anbieten wie beispielsweise am 11. September bei Marcel Adams Akkordeonkonzert. Hier werden wir passend zur Veranstaltung Häppchen à la française und Rotwein reichen. Mit GooGs live kommt Mundart ins Evangelische Gemeindehaus? Braucht die Veranstaltungsreihe das? Das Konzert der Band GooGs läuft außerhalb der Abo-Veranstaltungen. Wir möchten hier in Eisenberg immer mal wieder einheimische Künstler auf die Bühne holen und ihnen die Möglichkeit geben, sich neben den „Großen“ darzustellen. ,I sing a Liead für di…’ Gabaliers Zeilen in Steirer Mundart singt man in Wien, Berlin, Frankfurt am Main und an der Oder. Doch nicht nur der Dialekt aus Österreich eignet sich für gute Musik, auch die inhaltlich guten Lieder im Pfälzer Dialekt von GooGs sind bemerkenswert. Geben wir Ihnen und unserem Pfälzer Dialekt doch eine Zukunft auf dem Musikmarkt. Manche Engagements sind Dauerbrenner, beispielsweise das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt, wäre hier nicht Abwechslung angesagt? Unsere Theaterbesucher erwarten mittlerweile schon das Tradition gewordene Neujahrskonzert. Da das Johann-Strauß-Orchester Frankfurt jedes Jahr ein anderes Programm spielt, kann der Besucher sich immer auf etwas Neues freuen und findet sich trotzdem im besonderen Rahmen, in dem der Radetzky Marsch nicht fehlen darf, wieder. Ich denke diese Veranstaltung auszutauschen, würden uns unsere Theaterbesucher nicht verzeihen. Die Saison 2015/16 läuft, gibt es schon Ideen für das kommende Theater-Jahr? Obwohl die neue Saison noch nicht begonnen hat, blicken wir selbstverständlich in die Zukunft, halten Ohren und Augen offen, nach Stücken, die unsere Besucher interessieren könnten. Wir haben auch schon die ein oder andere Options-Reservierung. Jedoch wird darüber erst Ende des Jahres im Kulturausschuss gesprochen. Wir werden die neuen Stücke Anfang nächsten Jahres vorstellen.