Rheinpfalz Waldwirtschaft privat

Der Ortsgemeinderat hat den Beschluss gefasst, den Gemeindewald zukünftig an die Firma Schmitz-Waldwirtschaft aus Ormont zu verpachten. Außerdem wurde ein Architektenvertrag für die geplante Spielscheune abgeschlossen.
Nachdem schon in der Sitzung darüber diskutiert worden war, den Gemeindewald von nun an privat zu verpachten, lud man einen Vertreter des Forstamtes Kusel ein. Wie Ortsbürgermeister Rainer Mohr berichtet, stand Gabi Kleinhempel, Leiterin des Forstamtes Kusel, den Ratsmitgliedern Rede und Antwort. Auch Michael Schmitz, der bereits in der Sitzung zuvor anwesend gewesen war, war nochmals da, um seine Absichten zu erläutern und Fragen zu beantworten. Wie Mohr mitteilte, konnte Kleinhempel die Ratsmitglieder nicht davon überzeugen, beim Landesforsten zu bleiben. Im nichtöffentlichen Teil haben die Ortsgemeinderatsmitglieder sich letztlich für eine Verpachtung des Gemeindewaldes an die Firma Schmitz Waldwirtschaftschaft, rückwirkend zum 1. Januar 2018, entschieden. Ebenfalls in der vorigen Sitzung schon angeklungen ist die Idee, das Anwesen „Schalber“ in eine „Spielscheune“ umzubauen. Das Ingenieurbüro Franzen aus Odernheim hat daraufhin ein Planungskonzept erstellt. Auf das Gelände gegenüber der Selberghalle sollen unter anderem ein Spielturm, eine Kletterwand und verschiedene Spielgeräte gebaut werden. Die Kosten für die Außenanlage und „Spielscheune“ belaufen sich auf rund 147.000 Euro plus 6000 Euro Honorarkosten für das Ingenieurbüro. Zusätzlich soll der Abriss des davorliegenden Gebäudes beantragt werden. Angebot und Planungen wurde einstimmig abgesegnet. Ebenfalls einstimmig hat der Rat beschlossen, einen Freischneider und einen Mäher anzuschaffen. Dafür soll Mohr Angebote einholen und den Kauf abschließen. Beides zusammen darf bis zu 5000 Euro kosten. Für die in diesem Jahr stattfindende Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 ist eine Vorschlagsliste aufzustellen. Hier hat der Ortsgemeinderat Mathias Paul auf die Vorschlagsliste aufgenommen. Des Weiteren informierte Mohr darüber, dass in den Sommerferien der Ausbau der Linksabbiegespur in das Neubaugebiet „Hinter der Trisch und Achtweid“ ansteht. Ärgerlich sei, dass es wieder zu „Müllablagerungen“ im ehemaligen Steinbruch Lehmanns gekommen sei. Die Kreisverwaltung soll darüber informiert werden.