Rheinpfalz VR-Bank: Erwartung an das Geschäftsjahr 2014 leicht gedämpft

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WALDFISCHBACH-BURGALBEN. „Wir bieten mehr als Geld und Zinsen.“ Das stellte Dieter Jergens, Vorstandsmitglied der VR-Bank Westpfalz, am Mittwoch bei der ordentlichen Vertreterversammlung fest. Um am Markt bestehen zu können, brauche eine Bank Eigenkapital und Vertrauen, so Jergens.

Ohne ausreichende Eigenkapitalbasis sei es für eine Bank schwer, das Vertrauen der Kunden zu erhalten. Und ohne dieses „kann eine Bank keine Eigenkapitalbasis aufbauen“, resümierte Jergens, der vor der Vertreterversammlung zum letzten Mal Stellung bezog. Im Januar 2015 geht er in Ruhestand. Alexander Kostal ist ab Oktober Vorstandssitzender. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 erläuterte Vorstandsmitglied Karlheinz Stemler. Die Vertreter stimmten zu, dass eine Dividende von fünf Prozent je Geschäftsanteil ausgeschüttet wird. Auf 467,9 Millionen Euro war die Bilanzsumme gestiegen. Jahresüberschuss: 1,156 Millionen. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr seien bei schwierigerem Marktumfeld etwas gedämpfter, sagte Aufsichtsratsvorsitzende Georg Spieß. Daher soll der zwölfköpfige Aufsichtsrat auf sechs Personen reduziert werden. Auch einer Gesetzesänderung trug die Versammlung Rechnung. Maximal 25 Prozent des haftenden Eigenkapitals dürfen an einen Kreditnehmer vergeben werden. Intern gelte jedoch ohnehin die Regel, dass an einen einzigen Kreditnehmer maximal zehn Prozent des Eigenkapitals vergeben würden. (add)

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