Rheinpfalz Viermal bloß gedroht, einmal auch abgedrückt

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Trier. Knapp zwei Monate nach dem Start des rheinland-pfälzischen Pilottests zur Erprobung von Elektroschockwaffen im Streifendienst hat die Trierer Polizei eine erste positive Bilanz gezogen.

„Die Waffe hat sich bislang jetzt schon als geeignetes Einsatzmittel bewährt“, sagte der Leiter der Trierer Polizeiinspektion, Ralf Krämer, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Seit dem Beginn des landesweiten Tests am 6. März habe es insgesamt fünf Einsätze gegeben, in denen der sogenannte Taser eingesetzt oder angedroht wurde. „In einem Fall haben wir getasert, in vier Fällen hat die Androhung ausgereicht“, berichtete Krämer. Die Situationen seien so erfolgreich bewältigt worden: „Das aggressive Gegenüber hat dann mitgewirkt und war kooperativ.“ Lediglich einmal habe die Waffe tatsächlich eingesetzt werden müssen: Der Mann habe in einem Imbiss randaliert und konnte von Polizisten wegen starker Gegenwehr nicht festgehalten werden. Nach dem Einsatz des Tasers sei der Mann kooperativ gewesen, fügte Krämer hinzu. Spezialeinheiten der Polizei arbeiten in Rheinland-Pfalz schon länger mit Elektroschockpistolen. Nun sollen Trierer Polizisten ein Jahr lang testen, ob die sogenannten Taser auch im alltäglichen Streifendienst sinnvoll eingesetzt werden können. Die rheinland-pfälzische Landesregierung will die flächendeckende Einführung von den Ergebnissen des Pilottests abhängig machen. Taser ist der Name der Herstellerfirma. |lrs

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