Rheinpfalz Viel zu tun am Sängerheim

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Mit der geplanten Sanierung des Sängerheims beschäftigte sich der Ortsgemeinderat Lohnweiler umfassend bei seiner jüngsten Sitzung. Beim Angebot eines Unternehmens, den Gemeindewald künftig privat zu bewirtschaften, besteht noch reichlich Klärungsbedarf.

Auf rund 400.000 Euro schätzt Gerd Mohr vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Wolfstein die Kosten für eine grundlegende Sanierung des Sängerheims, das nach Auflösung des Vereins ins Eigentum der Ortsgemeinde übergegangen ist. Mohr stellte die Planung vor, die das 1968 errichtete Gebäude in einen zeitgemäßen Zustand versetzen soll: Erneuert werden müssten Heizung, Dach, Sanitäranlagen, Küche und Elektrik, es brauche barrierefreie Zugänge. Mit den Unterlagen soll ein Förderantrag an den rheinland-pfälzischen Investitionsstock gestellt werden. Ortsbürgermeister Walter Scherer informierte über das Angebot der Firma Schmitz von der Mosel, den Gemeindewald als Privatunternehmen ökologisch zu bewirtschaften, wie dies bereits im Bereich der Ortsgemeinde Schweinschied geschieht und wie dies auch in Kappeln vorgestellt worden war. Nicht zuletzt, weil noch reichlich juristischer Klärungsbedarf bestehe, soll zunächst ein Vertreter der Firma in einer der kommenden Sitzungen dem Rat Rede und Antwort stehen und die vermeintlichen Vorteile gegenüber einer weiteren Bewirtschaftung durchs staatliche Forstamt erläutern. An den Kreis hat Lohnweiler laut Scherer in diesem Jahr rund 114.000 und an die Verbandsgemeinde rund 120.000 Euro Umlage zu zahlen. Darüber hinaus gibt es eine Nachzahlungsforderung in Höhe von 500 Euro zu den Personalkosten des evangelischen Kindergartens Lauterecken für das vergangene Jahr.

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