Rheinpfalz Veruntreuung: Staatsanwaltschaft ermittelt noch

«Pirmasens/Zweibrücken.» Über Jahre hinweg sollen zwei Mitarbeiter der VR-Bank Südwestpfalz in Pirmasens 1,1 Millionen Euro veruntreut haben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Zweibrücken dauern an.
Laut Paul Heim, dem Vorstandsvorsitzenden der VR-Bank Südwestpfalz, hat die Bank den Bericht einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über den Vorfall an die Zweibrücker Staatsanwaltschaft übergeben. Deren Leiterin Iris Weingardt erklärte auf RHEINPFALZ-Nachfrage, es sei nicht abzuschätzen, wie lange die Ermittlungen dauern und welche weiteren Schritte folgen werden. Im April hatte die Bank öffentlich gemacht, dass zwei Mitarbeiter – beide inzwischen in Rente – während ihrer Dienstzeit über Jahre hinweg am Standort Pirmasens rund 1,1 Millionen Euro veruntreut haben sollen, womöglich mit Hilfe eines Dritten. Die Mitarbeiter sollen in die Bargeldkasse gegriffen und sich gegenseitig gedeckt haben. Einer von ihnen hatte kurz vorm Ruhestand die Tat im Februar dem Vorstand gemeldet. Die Bank erstattete Anzeige. Allerdings liegt die Veruntreuung wohl mehrere Jahre zurück, weshalb sich auch die Frage der Verjährung stellt. Heim hatte erklärt, den Bankkunden sei kein Schaden entstanden, doch habe die Bank einen Imageschaden erlitten.