Rheinpfalz Unsichtbare Zeugen der Veränderung

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Seit dem beginnenden Ackerbau der Jungsteinzeit machten die Menschen aus der heute nur noch in Resten vorhandenen Naturlandschaft die Kulturlandschaft, die wir heute kennen. Mit Flur- und Gemarkungsnamen beschäftigt sich ein Vortrag im Brauhaus am 3. März.

Unsichtbare Zeugen der Veränderungen in der Landschaft sind die Namen der Wälder, Gewässer, Berge, Täler, Orte und Wüstungen. Volker Keller wird auf Einladung des Instituts für Naturheilkunde und Kommunikation am Freitag, 3. März, im Brauhaus in Lauterecken einen Vortrag zur Bedeutung alter Namen für die Identität einer Region halten. Wie entstanden die Bezeichnungen, die uns heute teilweise so seltsam anmuten? Was motivierte unsere Vorfahren zu diesen Namensgebungen? Weitverbreitete Namen schlagen Brücken zur Nachbarschaft. Durch ausgefallene, seltene Namensgebungen entsteht Typisches, das es woanders nicht gibt. Diese Namen können zur regionalen Identität beitragen. Es sei wichtig, zu wissen, woher sie kommen und was sie bedeuten. Der Vortrag beschränke sich weitgehend auf Flurnamen, doch gebe es auch Ausflüge in andere Namenswelten. Der Eintritt ist kostenlos, Beginn um 19 Uhr. |rhp

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